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Behörden: Thalfanger Wassergebühren bleiben stabil

Behörden : Thalfanger Wassergebühren bleiben stabil

Trotz anstehender Investitionen weisen alle drei Zweige der Thalfanger Werke 2019 voraussichtlich ein Plus auf.

Erfreut nehmen die Mitglieder des Verbandsgemeinderats Thalfang die Zahlen des Wirtschaftsplans 2019 für die Thalfanger Werke zur Kenntnis, die ihnen Werkleiter Udo Keuper bei der jüngsten Sitzung des Gremiums in der Horather Hochwaldhalle präsentiert. Denn trotz anstehender Investitionen sollen alle drei Betriebszweige mit einem Plus abschließen. Und das ohne Gebührenerhöhung.

Bei der Wasserversorgung stehen Ausgaben an in Höhe von 1,84 Millionen Euro, davon sind 1,64 Millionen Euro Investitionen. Die größten Posten bei den Versorgungsleitungen fallen an in der Ortsgemeinde Berglicht, wo der Ausbau der L 155 in Angriff genommen wird und in diesem Zusammenhang die Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse saniert werden sollen. Das gleiche steht den Thiergartenern in den Straßen Saarstraße, Tannenweg und Finkenweg bevor. Zudem steht  in Hilscheid eine Investition an bei der Erschließung des Baugebietes Schankflur. Bei den Wassergewinnungs- und Speicheranlagen investieren die Werke 760 000 Euro. Die Wasserkammer im zentralen Hochbehälter soll erneuert und der Hochbehälter Horath saniert werden. Zudem steht der Neubau der Quellstube Blockhausquelle an. Eine Erneuerung der Trinkwasserverbindungsleitung Hohltrief zum Zentralhochbehälter schlägt mit rund einer halben Million Euro zu Buche. Kredite in Höhe von 208 000 Euro werden zurückgezahlt. Im Bereich Wasserversorgung plant Keuper mit einem Überschuss von 5788 Euro

Beim Segment Abwasser fließen in die drei bereits genannten Projekte in Berglicht, Thiergarten und Hilscheid nochmal 711 000 Euro. Eine Entwässerung im Malborner Gewerbegebiet kostet 210 000 Euro. 114 000 Euro fließen in notwendige Geschäftsausstattungen, 451 000 Euro Verbindlichkeiten werden zurückgezahlt. Der Jahresüberschuss beträgt hier 243 000 Euro.

Der Jahresgewinn bei der Wärmeversorgung beträgt voraussichtlich 728 Euro. „Wir erzielen in der Zwischenzeit Gewinn“, sagt Winfried Welter (CDU). Allerdings brauche man noch ein paar Jahre, um die Verluste der vorherigen Jahre auszugleichen. Notwendige Investitionen würden in Angriff genommen, sagt Werner Breit von der FDP. „Es ist positiv, dass wir die Gebühren halten können.“ Burkhard Graul, erster  Beigeordneter der VG, sagt, dass die Werke in Ordnung seien. Der Rat nimmt die Pläne einstimmig an.