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Thema in Plein: Ortsdurchfahrt, Neubaugebiet und Starkregenprobleme

Thema in Plein : Ortsdurchfahrt, Neubaugebiet und Starkregenprobleme

In der TV-Serie „Drei Fragen an den Ortsbürgermeister“ kommt heute Bernd Rehm, Ortsbürgermeister von Plein, zu Wort. Der TV hatte Rehm gefragt, welche Themen den Ortsgemeinderat und das Dorf derzeit beschäftigen.

An erster Stelle, so erklärt der Ortsbürgermeister, stehe da die Ortsdurchfahrt:

„In der Eifelstraße (K 21) wurden 2019 der Kanal mit Hausanschlüssen erneuert sowie die komplette Wasserleitung mit Hausanschlüssen neu verlegt“, erklärt Rehm.  Die Aufbruchsstellen seien dabei allerdings bloß provisorisch repariert worden, da ein zeitnaher Ausbau geplant war. „Deshalb weist nun die Fahrbahn erhebliche Unebenheiten auf.“ Aus diesem Grund gilt nun Tempo-30.

Aktuell plane der Landesbetrieb Mobilität (LBM) nun den Ausbau der Eifelstraße (K 21). Die Ortsgemeinde sei in die Planung mit eingebunden  – insbesondere wegen des Ausbaus der Gehwege. „In diesem Zusammenhang beabsichtigen wir zusätzlich einige Straßen im Ort mit auszubauen.“

Die Planungen für die K 21 seien weit fortgeschritten. „Es besteht seitens der Gemeinde die Aussicht, dass dieser Ausbau im Jahre 2022 realisiert wird. In diesem Punkt sind wir abhängig von den Entscheidungen des Kreises. Dieser hat sich jedoch positiv diesbezüglich geäußert. Wir hoffen sehr, dass dieser Ausbau auch so erfolgt.“

Zur Erneuerung weiterer Straßen im Ort liefen derzeit die Planungen mit der Feststellung der geschätzen Kosten. Rehm: „Hierbei haben wir vor Jahren bereits auf wiederkehrende Beiträge umgestellt.“

 Ein weiteres Top-Thema für die Ortsgemeinde Plein ist die Erschließung des Neubaugebietes „Prinkheim“ mit zehn Baustellen. Rehm: „Die Ortsgemeinde konnte die in Frage kommenden Grundstücke für dieses Baugebiet erwerben. Anschließend wurde der Bebauungsplan erstellt. Die Offenlegung ist erfolgt. Ein Grundsatzbeschluss ist dazu noch erforderlich.“ Allerdings müsse der VG-Rat auch noch den Flächennutzungsplan ändern, so dass die Erschließungsarbeiten wahrscheinlich erst 2021 starten könnten.

Und noch ein Thema: Im März 2021 soll durch die Errichtung eines Mobilfunkmastes das schlechte – oder mehr oder weniger nicht vorhandene – Mobilfunknetz  Pleins verbessert werden. Die Baugenehmigung dazu, sagt Rehm, liege bereits vor. Daneben stehe in der 620-Einwohner-Gemeinde  auch  noch die großflächige Dachsanierung der Unkensteinhalle sowie deren Innenanstrich an. Der Auftrag sei bereits erteilt.

Das war es aber  noch nicht: Der Ortsgemeinderat Plein hat derzeit viele Projekte vor der Brust: „Im Wohngebiet Reiberg fehlt eine Oberflächenentwässerung, so dass bei Regen, insbesondere bei Starkregen, Wasserprobleme und damit verbundene Schäden auftreten“, erklärt Rehm.

Für die Oberflächenentwässerung sind allerdings die Werke der Verbandsgemeinde zuständig. „Sie führen entsprechende Überlegungen und Planungen durch.“

Welche Projekte würde Bernd Rehm als Ortsbürgermeister  in der aktuellen Legislaturperiode noch gerne anstoßen und umsetzen? Rehm: „Ich wäre zufrieden, wenn die Straßenbauprojekte und die Erschließung des Neubaugebiets am Ende meiner Amtsperiode komplett abgeschlossen wären. Sie haben oberste Priorität.“

Zur Starkregenproblematik hofft Rehm, „dass eine kompromissfähige Lösung für die Werke, die Gemeinde und die Anwohner im Reiberg gefunden wird.“ Dazu hofft er auch auf die zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen gegen Starkregen. Weitere Ziele seien  zusätzliche Renovierungsmaßnahmen, vorwiegend an der in die Jahre gekommenen Halle. 

Dazu liefen bereits Planungen. Abhängig sei dies natürlich auch von den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde.