Tief Burglind hat auch im Landkreis Bernkastel-Wittl

Wetter : Sturmschäden im Kreis bleiben überschaubar

Tief Burglind hat auch im Landkreis Spuren hinterlassen. Die Schäden, die der Orkan anrichtete, jedoch in Grenzen.

Das Sturmtief Burglind hinterlässt kaum Schäden an Mosel und im Hunsrück. Das melden die Polizeiwachen in Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues und in Morbach. Demnach ist auf der Hunsrückhöhenstraße ein Baum umgestürzt, der inzwischen beseitigt wurde, im Bereich Traben-Trarbach gab es ebenso kleinere umgestürzte Bäume wegzuräumen. Es kam weder zu Personen- noch zu der Polizei gemeldeten Sachschäden.

Symbol Polizei Blaulicht Einsatz. TV-Foto: Klaus Kimmling. Foto: TV/Klaus Kimmling

Etwas heftiger wehte es im Westen des Kreises: Im Salmtal beschädigte der Sturm eine Scheune, in der sich Rinder aufgehalten haben und Heu gelagert war. Zunächst rückte die Freiwillige Feuerwehr Salmtal aus, anschließend übernahm das Technische Hilfswerk, um die Scheune zu sichern. Verletzt wurden auch hier weder Menschen noch Tiere. Der Sachschaden wird sich im hohen fünstelligen Bereich bewegen, so die Polizei. In Wittlich gab es keine größeren Schäden, die Lieser führt allerdings Hochwasser. Insgesamt sollen die Pegel der größeren Flüsse in den kommenden Tagen steigen, das wird voraussichtlich zu weiteren Sperrungen von Straßen in Ufernähe führen. Mit größere Schäden wird jedoch nicht gerechnet.

Stärkere Schäden meldete auch die Polizei in Zell im Nachbarkreis: In den Höhenlagen stürzten etliche Bäume. Während nach Angaben der Polizei die meisten der durch die Bäume hervorgerufenen Gefahrenstellen passierbar blieben, musste die - sowieso nur für Anliegerverkehr freigegebene - Kreisstraße 52 von Briedel in Richtung Flughafen Hahn von der Straßenmeisterei Alf jedoch komplett gesperrt werden. Hier waren etwa 20 große Fichten umgestürzt.

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