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Landwirtschaft: Tierschutzgerechte Wiesenmahd

Landwirtschaft : Tierschutzgerechte Wiesenmahd

Die erste Wiesenmahd ist teilweise schon im Gange oder steht kurz bevor.

Gleichzeitig rückt die Eiablage vieler Bodenbrüter und die Geburt der Rehkitze immer näher. Auch junge Hasen hoppeln bereits jetzt über Wiesen und Felder. Während dieser sensiblen Zeit sollten Landwirte und Jäger Hand in Hand zusammen arbeiten, um Mähverluste unter Jungtieren zu vermeiden, appelliert Heike Proost, Obfrau für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  in der Kreisgruppe  Bernkastel-Wittlich im Landesjagdverband.  Effektive Wildrettung fängt nach Angaben des Jagdverbandes bereits vor der Mahd an.

Teilen Bauern den Jägern den  Mahdtermin mit, können die Jäger die Wiesen zuvor  zu Fuß und mit geeigneten Jagdhunden  rechtzeitig absuchen und Wildtiere verscheuchen. Knistertüten, Flatterbänder, audiovisuelle Wildretter oder Kofferradios, halten die Wildtiere davon ab, die Grünflächen als Rückzugsgebiete zu nutzen.

Während der Mahd können Landwirte zudem mit der Mähtechnik – von innen nach außen – und dem Einsatz von akustischen Wildrettern das Leben der Jungtiere retten.