Tödliche Gefahr für Wasserflöhe

Tödliche Gefahr für Wasserflöhe

Ein erster Platz beim 46. Regionalwettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" geht im Fachgebiet Biologie an Kevin Schmitz vom Cusanus-Gymnasium Wittlich.

Wittlich. (red) Wissenschaft muss nicht verstaubt und trocken sein: Das zeigt die Arbeit von Kevin Schmitz zum Thema "Die ökotoxologische Auswirkung von Zigarettenstummeln auf Kleinstlebewesen" sehr deutlich.

Anhand einiger Versuchsreihen mit Daphnia magna, einer Wasserflohart, konnte Kevin, betreut durch seinen Biologielehrer Kurt Valerius, nachweisen, dass schon eine geringe Giftkonzentration im Wasser für Wasserflöhe tödlich sein kann. Achtlos weggeworfener Müll verursacht mitunter ökologische Schäden, über deren Auswirkung oft zu wenig nachgedacht wird. Die Arbeit von Kevin soll zum Umdenken über dieses Fehlverhalten anregen. Die Jury, vor der Kevin Schmitz seine Arbeitsergebnisse in einem etwa zehnminütigen Gespräch darstellen musste, war von den Inhalten der Arbeit überzeugt. Der Schüler aus der MSS 13 des Cusanus-Gymnasiums Wittlich konnte sich über den ersten Preis bei "Jugend forscht" freuen. Im April 2011 wird er nun am Landesentscheid teilnehmen.

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