Togo oder to go?
Also, ich bin gar nicht mehr richtig auf dem Laufenden. Neulich hat mein Hermann mich mal wieder ins Café eingeladen. Und ich muss Euch sagen, man lernt immer wieder dazu. "Kaffee Togo" war dort zu lesen.
Togo? Das kam uns schon etwas spanisch vor. Kaffee kommt doch aus Brasilien, wusste Hermann schon wieder alles besser. Wer weiß, vielleicht ist das ein ganz neues Angebot, entgegnete ich. Warum soll denn in Togo kein Kaffee angebaut werden? Vielleicht wird ja nicht nur Öl, sondern auch Kaffee knapp. Aber mein Göttergatte schüttelte den Kopf. Also, einen Unterschied geschmeckt haben wir jedenfalls nicht. Aber das Ganze hat mir keine Ruhe gelassen. Im Hinausgehen bin ich dann noch mal zur Bedienung hin. "Sagen Sie, kommt denn der Kaffee wirklich aus Togo?" Ihr Blick sprach Bände. "Aus Togo, wie kommen Sie denn da drauf?" Ich wies auf das Schild. "Nein, das heißt, Kaffee to go." Das sei Englisch und bedeute "Kaffee zum Mitnehmen". Nicht wirklich oder? Und warum schreibt man das nicht so, dass es jeder versteht? Die Antwort werdet Ihr kaum für möglich halten: Zunächst habe man die deutsche Variante angeboten. Aber Kunden hätten darauf bestanden, dass es "Kaffee to go" heißen müsse. Da fällt mir nichts mehr zu ein, meint Eure