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Tolle Ergebnisse bei "Leben mit Chemie"

Tolle Ergebnisse bei "Leben mit Chemie"

Auch in diesem Jahr waren Schüler des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums erfolgreich im Landeswettbewerb "Leben mit Chemie". 53 von ihnen nahmen an dem Wettbewerb teil, fünf von ihnen errangen Ehrenurkunden.

Bernkastel-Kues. (red) Monopoly ist als Brettspiel bekannt. Den Zusammenhang zwischen dem Spiel, bei dem die Spieler versuchen, die Schlossallee zu ergattern und mit ihren Hotels möglichst viel Geld zu verdienen, zum diesjährigen Landeswettbewerb "Leben mit Chemie" zu finden, bedarf es vor allem Forschergeist. Den bewiesen landesweit eine Vielzahl an Schülern ebenso wie die 53 Teilnehmer des Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums in Bernkastel-Kues.

Alle untersuchten getreu dem Wettbewerbsthema "Mono-Poly?!", wie man aus Boraxlösung und Johannisbrotkernmehl oder Holzmehl einen Flummi oder "Slime" herstellen kann. Die Synthese dieser Kunststoffe war nur eine der Aufgaben der Wettbewerbsrunde, in der die Jungforscher außerdem das Brennverhalten von Kunststoffen sowie ihr Verhalten in Wasser untersuchten.

Zwischen Monomeren und Polymeren



Die experimentellen Ergebnisse wurden von den Schülern beschrieben und erläutert. Außerdem gingen die Nachwuchschemiker der Theorie der Kunststoffe auf den Grund. Sie entdeckten dabei den Zusammenhang zum Thema des Wettbewerbs "Mono-Poly?!", das darauf hindeutet, dass die gängigen Kunststoffe Polymere sind, die aus einzelnen Bausteinen, den Monomeren, aufgebaut sind.

Dass die Bernkasteler Schüler, die von ihren Fachlehrern Maria Weimar, Werner Gaß, Heinz Kling und Christian Franzen betreut wurden, dies verstanden haben, zeigen die Ergebnisse: 31 Schüler erhielten eine Siegerurkunde. Michelle Schmitz, Denise Schneider, Michelle Ziemski, Miriam Endel und Tamara Mai erhielten aufgrund ihrer besonders guten Leistungen sogar eine Ehrenurkunde.

Für ihre herausragende Leistung wurden Miriam Endel und Tamara Mai zudem mit einem Buchgutschein ausgezeichnet. Der richtige Lohn für die mehrjährige erfolgreiche Teilnahme dieser beiden Schülerinnen ist aber viel interessanter. Beide Mädchen nehmen an einem mehrtägigen Seminar bei der BASF in Ludwigshafen teil und dürfen in den Labors der Chemiefirma experimentieren.