Nach der Fusion Traben-Trarbach braucht einen neuen Flächennutzungsplan

Traben-Trarbach · () Wie geht es weiter mit dem Flächennutzungsplan in der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach? Denn wegen der Fusion der alten VG Traben-Trarbach mit der ehemaligen VG Kröv-Bausendorf muss der Plan neu aufgestellt werden.

Ein erster Entwurf soll im ersten Quartal 2020 vorgestellt werden, sagt Frank Thullen, Leiter des Fachbereichs Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen, in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Diese Vorstellung ist allerdings erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben, weil aufgrund des Coronavirus alle Gremiumssitzungen abgesagt worden sind (der TV berichtete).

Nachdem im Herbst 2017 die Ausschreibung zur Neuaufstellung gestartet sei, habe man die bestehenden Pläne erst mal digitalisieren müssen, gibt Thullen einen Überblick in die Historie der Neuaufstellung. 2018 seien die Ortsgemeinden informiert worden, die daraufhin ihre Wünsche äußern konnten wie Flächen für Gewerbebetriebe und für Neubaugebiete zu bekommen. Das derzeitige Problem: Die Gemeinden haben mehr Flächen angemeldet, als ihnen das Land aufgrund der zu erwartenden Entwicklung zugesteht. Diese 19,1 Hektar zu viel eingeplante Fläche müssen an anderer Stelle eingespart werden, sagt Thullen. In der sich jetzt beginnenden Konzeptphase müssen Leitlinien bis ins Jahr 2035 für die wichtigsten Sektoren entwickelt werden, in denen definiert wird, wo die VG in der Entwicklung ihrer Ortsgemeinden Schwerpunkte setzt. Im Herbst 2020 beraten die Gremien der VG über die endgültige Fassung des Flächennutzungsplans. Bis dahin bleiben die bestehenden Pläne in Kraft.