Traben-Trarbacher Schüler unter den Besten in Rheinland-Pfalz

Traben-Trarbacher Schüler unter den Besten in Rheinland-Pfalz

Mehrere Schüler des Gymnasiums Traben-Trarbach haben am Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" teilgenommen. Dardan Ramadani (Foto: privat) aus der Klassenstufe 7 erreichte den 1. Platz im Fachgebiet Biologie auf der Regionalebene und damit die Qualifikation für die Teilnahme am Landeswettbewerb.

Traben-Trarbach. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto "Uns gefällt was du im Kopf hast". Ihre Ideen stellten mehrere Schüler des Gymnasiums Traben-Trarbach vor. Im April trafen sich die Besten des Landes Rheinland-Pfalz in Ingelheim. Dort wurde bei der Patenfirma Boehringer der Landeswettbewerb ausgetragen. 2012 wurden 57 Arbeiten von 109 Teilnehmern in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik eingereicht. Es wurde damit ein Teilnehmerrekord in der 47-jährigen Geschichte des Wettbewerbs erzielt. "Jugend forscht" ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.
Für Dardan Ramadani war der Landeswettbewerb eine besondere Herausforderung. Nach der Regionalebene arbeitete er weiter an den Erkenntnissen und der Präsentation seines Themas. Er hatte sich für Grundlagenforschung entschieden. Dardan Ramadani verband ideelle Ziele mit naturwissenschaftlicher Arbeit.
Die Zentrifugalkraft führt zu einem beschleunigten und erweiterten Wurzelwachstum bei Kulturpflanzen. Dadurch könnten diese Pflanzen schneller zur Unterstützung des Klimaschutzes eingesetzt werden. In einem überzeugenden Vortrag stellte Dardan Ramadani seine Motivation und die Erkenntnisse einer hochrangigen Jury aus Forschung, Lehre und Industrie vor. Die Wettbewerbsleitung dankte auch dem betreuenden Lehrer Wolfgang Fink für die Unterstützung einer Schülerarbeit auf so hohem wissenschaftlichem Niveau. Sie stellte heraus, dass ohne eine konsequente Ausbildung von Sekundärtugenden wie Ordnung, Fleiß und Kommunikationsformen sowie fachlichen Kompetenzen wie Arbeitsmethoden, sprachlicher Klarheit und Präsentationsgeschick ein solches Forschungsziel schwer zu erreichen ist. red