Traubenbeeren sind außergewöhnlich dick

Traubenbeeren sind außergewöhnlich dick

Knapp acht Wochen nach einer ungewöhnlich frühen Blüte präsentieren sich die Trauben in den Weinbergen sehr gut entwickelt. Gegenüber Durchschnittsjahren sind die Reben ihrer Zeit etwa zehn Tage voraus.

Bernkastel-Kues. Zu Beginn der zweiten Juliwoche sind die Traubenbeeren bereits außergewöhnlich dick. Nach einer sehr frühen Blüte Anfang Juni waren die Witterungsbedingungen für das Wachstum der Reben bislang optimal. Wärme und Regen zur rechten Zeit haben zu einem schnellen Wachstum geführt. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer (LWK) Rheinland-Pfalz beträgt der Vegetationsvorsprung gegenüber dem langjährigen Durchschnitt zehn Tage.
Die Ausbildung der Beeren sei, so die LWK, störungsfrei verlaufen. Die Weinberge seien bislang von Hagel, Sturm und Starkregen verschont geblieben.
Für die Ernteaussichten zum Jahrgang 2011 sieht die LWK sehr gute Signale, da gesunde Trauben lange am Stock hängen bleiben dürfen und während dieser Zeit reifen und Aromen ausbilden können.
Nach zwei Ernten mit guten Qualitäten, aber unterdurchschnittlichen Mengen hoffen die Winzer auf einen qualitativ und überall dort, wo die Nachtfröste der ersten Maiwoche keinen Schaden angerichtet haben, auch quantitativ guten Jahrgang. sim