Treff für Bewohner und Bürger

In gemütlicher Runde hat die Gemeinschaft des Altenheims St. Josef mit zahlreichen Gästen ihren neuen Mehrzweckraum in Besitz genommen. Pastor Manfred Müllers eröffnete die Feierstunde mit einem Gottesdienst in der umgestalteten Kapelle, den der Cusanus-Singkreis unter Leitung von Helmut Deutschewitz umrahmte.

Ürzig. (mbl) Ein Prosit auf den neuen Mehrzweckraum im Altenheim St. Josef: Mit einem Glas Wein stießen Bewohner, Pflegekräfte, Ehrengäste und Bürger auf viele gesellige Stunden im neugestalteten Raum an. Die Kapelle, deren Raum zu groß und vom Erscheinungsbild nicht mehr zeitgemäß war, wurde dazu neu gestaltet. Eine bewegliche Trennwand ermöglicht jetzt stille Andacht in der nun kleineren Kapelle sowie geselliges Beisammensein im neu entstandenen Gruppenraum. Bei Bedarf ist jederzeit wieder die Umwandlung in einen großen (Kapellen)Raum möglich, unterstreichen Architekt Herbert Tapprich und der technische Leiter Thomas Reuter vom Diözesan-Caritas-Verband Trier, dem Träger des Altenheims. Die Umbaubau-Maßnahmen umfassten zudem eine Decken-Abhängung mit Wärmedämmung, einen zusätzlichen Wand-Einbau und die Erneuerung der gesamten Elektro-Anlage. Die Kosten belaufen sich auf rund 30 000 Euro, die der Diözesan-Caritas-Verband Trier trägt. Gut ins Gemeindeleben integriert

Das Altenheim St. Josef ist eine der drei Einrichtungen des "Caritas-Altenzentrums Mittelmosel", zu dem noch das Altenpflegeheim St. Nikolaus und das Altenheim "Kloster zur Heiligen Familie" in Bernkastel-Kues gehören.Dem Ürziger Altenheim steht neben einem kleinen nun auch ein geräumiger Gruppenraum zur Verfügung, der zum Feiern oder geselligen Beisammensein einlädt. 22 alte Menschen leben derzeit im Altenheim St. Josef, "wobei wir fast ausschließlich nur Einzelzimmer anbieten", sagt die Hausleitung Helga Kiefer. Personalbestand liegt weit über dem Soll

Das Altenheim ist in den Ort integriert, und viele Bürger nutzen auch die Gottesdienste in der Kapelle oder sind eingeladen zu Feiern und Festen. Von den 17 Pflegekräften sind 15 examiniert. Damit ist hier die "Altenheimwelt" noch in Ordnung. "Wir liegen mit dem Schlüssel des Personalbestands weit über dem, was gesetzlich gefordert wird. Das ist aber nur möglich durch unseren Einrichtungsverbund mit den beiden anderen Häusern", erklärt Ralf Juchem, Einrichtungsleiter des "Caritas-Altenzentrums Mittelmosel". Auch Ortsbürgermeister Arno Simon freut sich über die Maßnahme und betont das gute Zusammenwirken zwischen Bürgern und Altenheim-Gemeinschaft.

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