Über den Dörfern : Tourismus spielt große Rolle

MÜLHEIM (hpl) Mülheim verfügt über eine gute Infrastruktur mit einer Grundschule mit Ganztagsversorgung.

Davon ist Bürgermeister Friedhelm Leimbrock überzeugt. „Wir haben 60 bis 70 Kinder an der Schule, unter anderem kommen sie von Brauneberg und Andel,“ sagt er. Die Schließung der Sparkassenfiliale vor  mehr als zwei Jahren, die damals für Proteste sorgte (der TV berichtete mehrfach), sei mittlerweile überwunden, nachdem man einen Geldautomaten aufgestellt habe. „Der wird gut angenommen und die Gebühren liegen im Rahmen,“ sagt Leimbrock.

Der Fremdenverkehr spiele auch eine bedeutende Rolle: „Wir sind eine aufstrebende Fremdenverkehrsgemeinde. Wir hatten 64 000 Übernachtungen im vergangenen Jahr. Das ist ein Zuwachs von drei Prozent und bei 1000 Einwohnern eine stolze Zahl.“ Dabei verweist er auch auf die renommierten Hotels im Ort.

Was hingegen drücke, seien die Umlagen an den Kreis und an die Verbandsgemeinde, die Mülheim vom Gewerbesteueraufkommen abgeben müsse. „Wir zahlen pro Einwohner im Durchschnitt 1000 Euro pro Jahr an den Kreis und an die Verbandsgemeinde. Deshalb wird unser Haushalt auch in diesem Jahr wieder mit einem Defizit abschließen,“ sagt Leimbrock. Er hofft darauf, dass die Erneuerung des Flächennutzungsplans der VG die Möglichkeit eröffne, neue Baugrundstücke zu erschließen, denn momentan gebe es keine Grundstücke für Neubauten.

Die wichtigen Termine in Mülheim seien der Zeppelinlauf, den der Sportverein veranstalte (6. April), das Dorffest mit verkaufsoffenem Sonntag (7. April), der Tag der Offenen Weinkeller der Winzer von Christi Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag (“Da werden auch schon die ersten 2018er dabei sein.“) und natürlich der Mülheimer Markt vom 6. bis 8. August.