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Übervolle Mülltonnen werden nicht geleert

Übervolle Mülltonnen werden nicht geleert

Die Müllabfuhr lässt überquellende Tonnen künftig häufiger stehen. Das kündigt die Kreisverwaltung an.

Bernkastel-Wittlich. Oft werden mehr Abfälle in die Mülltonne gepackt, als diese an Füllvolumen hergibt. Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich macht darauf aufmerksam, dass dies zu Problemen bei der Müllabfuhr führen kann.

Stehe der Deckel auf, könne es leicht passieren, dass die obenauf gepackten Abfälle auf die Straße fallen. Werde Müll in den Behältern eingestampft, so verkeile sich dieser beziehungsweise sei im Behälter so verdichtet, dass er beim Leeren nicht herausfällt. Zudem können überfüllte Behälter Schaden nehmen, indem der Behälter reißt, die Kammleiste bricht oder der Deckel bei der Leerung abgerissen wird. Es entstehen Kosten, die über die Abfallgebühren zu finanzieren sind, heißt es aus der Kreisverwaltung.

"Immer wieder rufen Bürger bei uns an und fordern, auf die Einhaltung der Gebührengerechtigkeit zu achten und überfüllte Behälter stehen zu lassen", berichtet Ute Braun, Leiterin des Betriebs Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich.

Braun hat nochmals ein konsequentes Handeln der Müllabfuhr angekündigt. Übervolle Mülltonnen werden nicht geleert, sie bleiben stehen. Die betroffenen Bürger müssen den ordnungsgemäß befüllten Abfallbehälter zum nächsten Abfuhrtermin wieder bereitstellen.

Übermengen können über die roten Restabfallsäcke entsorgt werden. Die Gebühr beträgt 2,95 Euro pro Sack und ist beim Erwerb des Sacks zu entrichten. Die Verkaufsstellen für die Restabfallsäcke sind im Abfallratgeber aufgeführt und im Internet unter www.bernkastel-wittlich.de/restabfallsaecke.html zu finden.

Fällt regelmäßig eine größere Abfallmenge an, als in den Behälter passt, so sollte ein größerer oder ein weiterer Abfallbehälter genutzt werden, rät die Kreisverwaltung. red