Übung über Klausen: Drogenkurieren auf der Spur

Übung über Klausen: Drogenkurieren auf der Spur

Ein Hubschraubereinsatz über dem Wallfahrtsort Klausen am späten Donnerstagabend war eine Übung der in Wengerohr stationierten Bereitschaftspolizei gemeinsam mit der Polizeihubschrauberstaffel aus Winningen.

Klausen. (sos) "Warum hat am Donnerstag gegen 23 Uhr ein Hubschrauber den kompletten Ort und Außenbereich von Klausen mit einem Suchscheinwerfer im Tiefflug abgesucht?" - hatte ein TV-Leser nachgefragt.

Die Lösung: Es handelte sich um eine bei der Polizeiinspektion (PI) Wittlich angekündigte Übung der Polizeihubschrauberstaffel aus Winningen mit der zweiten Abteilung der Bereitschaftspolizei (Bepo).

"Personen, die als Drogenkuriere die Grenze von Luxemburg überschritten hatten, wurden observiert und mit Hilfe des Polizeihubschraubers in einem Waldstück aufgespürt und verhaftet", fasst Reinhold Dick, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Bepo, den Einsatz zusammen.

Damit im Ernstfall die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten der Bepo reibungslos funktioniere, müssten diese regelmäßig zusammen üben.

Weil bei Klausen "die Observation mittels Fahrzeugen nicht fortgesetzt werden konnte, ohne entdeckt zu werden," und vermutet worden sei, "dass die Drogenkuriere ihre Ware in diesem Gelände verstecken könnten" sei, so Reinhold Dick, die Polizeihubschrauberstaffel in Winningen um Unterstützung gebeten worden. Weiter informiert er über den Ablauf der Übung: "Der Polizeihubschrauber überflog das Gebiet und konnte die Person lokalisieren. Über Funk wurden die Kräfte der Bereitschaftspolizei an die gesuchten Personen herangeführt. Mit Verhaftung der Täter konnte die Übung erfolgreich beendet werden." Es sei üblich, im Vorfeld die örtlich zuständige PI über solche Aktionen zu benachrichtigen, bei der in der Regel Nachfragen von Bürgern landeten. Auch die PI Wittlich musste mehrere Anrufer über die Übung aufklären.