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Umfrage: Was wünschen Sie sich zum neuen Jahr?

Umfrage : Der große Wunsch: Mehr Miteinander

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Was erhoffen sich die Menschen in der Region für das Jahr 2022? Wir haben uns umgehört.

Es ist das zweite Mal in Folge, dass ein Jahr im Schatten der Corona-Pandemie ausgeklungen ist. Viele Menschen erhofften sich bereits für 2021, die Pandemie könnte mit der Hilfe von Impfungen überwunden werden. Dass das nicht so einfach ist, hat das vergangene Jahr gezeigt.

Und nun? Was sind die Wünsche und Hoffnungen für das Jahr 2022? Auf welche Ereignisse freuen sich die Menschen in der Region am meisten? Wir haben uns umgehört.

Ein neues Jahr bedeutet für viele Menschen Hoffnung und die Möglichkeit, neue Ziele zu erreichen oder auch gute Vorsätze umzusetzen.

Bei den vom Trierischen Volksfreund Befragten ist jedoch die Pandemie eines der vorherrschenden Themen, wenn sie an das neue Jahr denken.

So sagt Andrea Wiesenbauer (27): „Ich wünsche mir einfach, dass Corona vorbei ist. Dann könne sie wieder unbeschwert reisen.“ 

Anna Mertes (45) aus Bernkastel-Kues wünscht sich, dass sich die Regelungen in diesem Jahr wieder lockern. Sie sagt: „Ich gehe gerne mal ins Restaurant, aber wenn man sich immer testen lassen muss, obwohl man geimpft ist, hat man da auch keine Lust mehr drauf.“

Jonas Wagner (19) aus Wittlich freut sich darüber, in diesem Jahr ein Studium beginnen zu können. Darum hoffe er auch auf ein Ende der Corona-Pandemie: „Ich möchte ein normales Studentenleben führen können und nicht an Online-Vorlesungen teilnehmen müssen.“

Otto Steinbach (65) wünscht sich für seine Freunde und Verwandten, dass „alle gesund bleiben“. Hierzu meint er im Hinblick auf Corona: „Das wünscht man sich ja immer, aber gerade in solchen Zeiten umso mehr.“

Sabine Theis (50) aus Neumagen-Dhron hofft auf eine generelle Verbesserung der Lage. Dazu erklärt sie: „Viele Probleme waren schon vor Corona da und sind erst im Laufe der Pandemie ans Licht gekommen.“ Für sie sei das Jahr 2021 nicht einfach gewesen, weswegen sie auch eher negativ gestimmt in das neue Jahr gehe.

 Nic Flammant, gebürtiger Luxemburger, lebt in Trier. Er sagt: „Eigentlich wünsche ich mir, dass die Menschen wieder merken, dass man Mensch ist. Im Großen und Ganzen wünsche ich mir ein ruhiges und friedliches Jahr.“

Auch Thomas Hecker aus Mettendorf setzt Hoffnungen ins Jahr 2022: „Ich bin in der Touristikbranche tätig und wünsche mir, dass Reisen wieder unbeschwert möglich ist. Privat wünsche ich mir, gesund zu bleiben.“

Tina Arens aus Speicher sagt im Hinblick auf die Corona-Pandemie: „Im Moment sehe ich unter den Menschen kein Miteinander, sondern mehr ein Gegeneinander. Eine Teilung in geimpft und ungeimpft. Das soll sich ändern. Die Menschen sollen sich gegenseitig mehr Respekt entgegenbringen.“

Ähnliche Hoffnungen hegt Katharina Weber aus Trier: „Ich wünsche mir, dass sich die Gesellschaft wieder mehr vereint. Und dass alle wieder glücklich zusammen leben können.“

 Nic Flammant aus Trier.
Nic Flammant aus Trier. Foto: TV/Hans Krämer
 Thomas Hecker aus Mettendorf. 
Thomas Hecker aus Mettendorf.  Foto: TV/Hans Krämer

Fazit: Die Stimmung scheint im Hinblick auf 2022 durchmischt. Während einige Menschen weiterhin versuchen, optimistisch zu bleiben, fällt es anderen schwer. Auch zeigt sich mal wieder, wie sehr die Pandemie das Leben aller Befragten beeinflusst. Denn ob Wünsche realisiert werden können, hängt zum Großteil davon ab, wie sich die Lage rund um das Virus entwickelt.