Unbekannter setzt Katzen bei Hitze im schwarzen Müllsack in Wittlich aus

Tierquälerei : Unbekannter setzt in Wittlich Katzen bei Hitze im schwarzen Müllsack aus

Stadtpark Wittlich: Drei Katzenbabys und ihre Mutter verdanken ihr Leben einem aufmerksamen Bürger.

Bei solchen Nachrichten stehen Katzenfreunden die Haare zu Berge: Wie Rainer Kordel, Leiter des Eifeltierheims Altrich, erklärt, sind am frühen Donnerstagabend bei einer Außentemperatur von 39 Grad Katzenbabys samt ihrer Mutter im Wittlicher Stadtpark ausgesetzt worden. „Die Tiere wurden in einem schwarzen Müllsack, der mit einem Knoten verschlossen war, damit sie nicht herausspringen, dort abgelegt.“ 

Den Tieren habe jedoch der Zufall und dabei genauer gesagt ein aufmerksamer Wittlicher Bürger das Leben gerettet. Dieser sei im Stadtpark unterwegs gewesen und habe dort Männer mit einem Bollerwagen, auf dem sie den Müllsack transportiert hätten, beobachtet. Nachdem die Männer ihre Fracht abgelegt hätten, habe er die Mülltüte, in der sich etwas bewegt habe,  geöffnet und darin die Katzen gefunden.

„Wie kann man bei 39 Grad Katzen in einer schwarzen Mülltüte aussetzen?“, fragt der Tierheimleiter. „Wenn sie nicht zufällig sofort gefunden worden wären, dann wären sie wenige Minuten später schon gar gewesen.“

Aufgrund des aufmerksamen Bürgers, der die Katzen sofort mitgenommen und auch zum Tierarzt gebracht habe, seien die drei Babykatzen und ihre Mutter gesundheitlich wohl auf. Die Tiere sind nun im Eifeltierheim untergebracht und sollen in drei bis vier Wochen vermittelt werden.

Das Eifeltierheim Altrich ist auf Spenden angewiesen: Eifeltierheim-Altrich, IBAN: DE72 587 609 54 000 800 59 73, BIC: GENODED1WTL.

Mehr von Volksfreund