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Unterrichtsausfall ist laut Gericht hinnehmbar

Unterrichtsausfall ist laut Gericht hinnehmbar

Nachdem die Klage der Mutter einer Schülerin des Wittlicher Peter-Wust-Gymnasiums (PWG) bereits am Verwaltungsgericht Trier gescheitert ist, hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz jetzt ein Berufungsverfahren abgelehnt. Die Begründung: Der Unterrichstausfall wegen der geteilten Schule sei hinnehmbar.

(sos) „Der wegen der räumlichen Situation am Peter-Wust-Gymnasium eintretende Unterrichtsausfall ist zumutbar und verletzt daher weder Schüler noch Eltern in ihren Rechten“. Das ist die Auffassung des Oberverwaltungsgerichtes. Mit dieser Argumentation lehnen die Richter ein Berufungsverfahren ab.

Das hatte die Klägerin, deren Tochter das PWG besucht, angestrebt. Sie war Ende Juni 2010 bereits am Verwaltungsgericht Trier gescheitert. Ziel der Mutter sind bessere Lernbedingungen und vor allem weniger Unterrichtsausfall. Weil das Gymnasium quasi über Nacht auf zwei Standorte verteilt wurde, müssen Lehrer sechs Kilometer hin und her pendeln. Die Folge: Die Schulstunden verkürzen sich.

Nach Erhalt des Trierer Urteils, hatte die Mutter, die CDU-Kommunalpolitikerin und Rechtsanwältin Margit Bastgen, die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Koblenz beantragt. Gut ein halbes Jahr später wird die Fortsetzung des Rechtsstreites nun vom Oberverwaltungsgericht abgelehnt.