Unterwegs auf Cusanus Pfaden

Seit der Einrichtung des internationalen Cusanus-Pilgerweges sind schon einige Gruppen diesen Weg gegangen. 14 Kreuzwegstationen weisen den Weg von Kues bis nach Rom. In diesem Jahr führte eine Buswallfahrt der Cusanus-Rompilger nach Österreich und Italien.

Bernkastel-Kues. Höhepunkt der Pilgerfahrt war der Besuch der Stadt Todi in Umbrien, in der Nikolaus von Kues gestorben ist. Am Cusanus-Geburtshaus startete die Fahrt. Eine Gruppe mit insgesamt 24 Pilgern machte sich auf den langen Weg bis kurz vor Rom. Sie besuchten alle Kreuzwegstationen, die entlang der Pilgerstrecke in Österreich und Italien in den Kirchen angebracht sind. Überall wurden die Pilger freundlich empfangen - und der Chiantiwein schmeckte "fast" so gut wie der Moselwein.
Sichtlich berührt waren die Pilger von den herzlichen Treffen mit den jeweiligen Geistlichen in den Pfarreien. Begegnungen mit Menschen verschiedener Nationen und die vielen interessanten Gespräche bleiben den Pilgern in lebendiger Erinnerung. An jeder Station "gestärkt" mit dem Pilgersegen verlief die Wallfahrt sehr harmonisch.
"Unser besonderer Dank geht an Busfahrer Uwe sowie Maggie und Karl, die uns als Italienisch-Übersetzer die Reise so erst möglich machten", betont Matthias Speder, Vorsitzender des Förderverein Cusanus-Rompilger. Für das Jahr 2012 ist wieder, wie in den vergangenen Jahren, eine einwöchige Fußwallfahrt im süddeutschen Raum geplant.
Nähere Infos über den Pilgerweg und den Förderverein bei Matthias Speder unter Telefon 06571/20673 und E-mail: info@cusanus-rompilger.de sowie im Internet unter www.cusanus-rompilger.de