(Update) Nach schwerem Unfall auf der L 47: Straße seit Donnerstagabend freigegeben

(Update) Nach schwerem Unfall auf der L 47: Straße seit Donnerstagabend freigegeben

Nach dem schweren Verkehrsunfall zwischen Mülheim an der Mosel und Maring-Noviand am Mittwoch auf der L 47 ist der Streckenabschnitt seit Donnerstagabend wieder freigegeben. Zwei Autos waren dort mit einem LKW zusammengeprallt. Während beide Autofahrer teils schwer verletzt wurden, flüchtete der LKW-Fahrer zu Fuß.



Auch am Donnerstagnachmittag war die Strecke bis in den Abend hinein nach Angaben der Polizei noch gesperrt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde sie freigegeben. Die Straßenmeisterei hatte alle Hände damit zu tun, die Fahrbahn zu reinigen. Zudem war es nötig, die Leitplanken zu reparieren, da auch diese durch den Unfall beschädigt waren. Diese verklebte, bedingt durch eine größere Menge an ausgelaufenem Bitumen. Die Folgen erlebten auch die Rettungskräfte. "Sämtliche Fahrzeuge sind beschädigt, Reifen verklebt. Und alle Schuhe, die wir getragen haben, konnten wir in die Tonne werfen", hieß es von der Polizei.

Was war passiert? Die Rettungskräfte an der Mittelmosel kommen nicht zur Ruhe. Nach dem schweren Unfall (zwei Tote, eine lebensgefährlich Verletzte, ein Schwerverletzter) am Montagabend auf der B.53 zwischen Kinheim und Ürzig , gab es am Mittwochnachmittag erneut Großalarm. Auf der L 47 zwischen Mülheim und Maring-Noviand stießen einige hundert Meter hinter der Moselbrücke drei Fahrzeuge zusammen - ein Lastwagen mit britischem Kennzeichen und zwei Autos.

Eine Frau wurde schwer verletzt, eine weitere kam mit leichten Blessuren davon. Nach Angaben der Polizei war der Lastwagen auf der linken Fahrspur unterwegs. Offenbar glaubte der Fahrer in England zu sein. Die beiden Autos kamen ihm entgegen und konnten nicht ausweichen. Der Lastwagenfahrer zog es vor zu Fuß das Weite zu suchen. Nach Angaben der Polizei gehörte er zu einer britischen Teerkolonne.

Die Gruppe war, so die Polizei, am Vormittag in Brauneberg tätig. Sie habe dort eine Fläche "sehr unfachmännisch asphaltiert". Solche Gruppen sind immer wieder in der Region unterwegs. Die Polizei geht davon aus, dass der Flüchtige in ein anderes Fahrzeug der Kolonne umstieg. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Im Einsatz waren unter anderen mehrere Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehren und Polizei.

Mehr von Volksfreund