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Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich wird vom Land unterstützt

Gesundheit : Millionen fürs Wittlicher Krankenhaus

Das Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich erhält in diesem Jahr eine Landesförderung in Höhe von drei Millionen Euro zur Erweiterung und Umstrukturierung der Geburtshilfe.

(red) Das Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich erhält in diesem Jahr eine Landesförderung in Höhe von drei Millionen Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes. Mit der Förderung, so erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Bettina Brück (SPD), solle die Erweiterung und Umstrukturierung der Geburtshilfe am Standort Wittlich realisiert werden.

„Die Landesförderung für das Krankenhaus Wittlich ist eine gute Nachricht für die gesundheitliche Versorgung in unserer Region“, sagt Brück. „Die Bürger können sich im Geburts- und Krankheitsfall auf eine hochwertige medizinische Versorgung verlassen.“

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler stellte am Freitag, 6. März,  in Mainz das Krankenhausinvestitionsprogramm für das Jahr 2020 vor. Für bauliche Investitionen erhalten die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser in diesem Jahr Landesmittel in Höhe von 66 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den Einzelförderungen erhalten die Krankenhäuser insgesamt mehr als 54 Millionen Euro aus der Pauschalförderung. Krankenhäuser können damit auf unbürokratischem Wege etwa Geräte anschaffen oder kleinere Baumaßnahmen tätigen.

Insgesamt können die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser in diesem Jahr mit Investitionen in Höhe von rund 161 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Landes sowie dem Krankenhaus-
strukturfonds rechnen. Seit 2016 konnte das Fördervolumen somit um insgesamt 33 Millionen Euro erhöht werden, wie Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler in Mainz erläuterte.

Das diesjährige Krankenhausinvestitionsprogramm verteilt sich auf 27 Krankenhausstandorte und Tageskliniken im Land. Insgesamt enthält es 28 Einzelmaßnahmen. Der größte Teil der Fördermittel wird im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms in diesem Jahr für den Neubau sowie die Erweiterung und Modernisierung von OP-Abteilungen bereitgestellt. Dazu Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Das Ministerium legt größten Wert darauf, dass gerade die OP-Abteilungen in den Krankenhäusern den neuesten baulichen und hygienischen Anforderungen entsprechen und investiert in diesem Bereich knapp 17 Millionen Euro.“

Fünf Krankenhäuser erhalten Fördermittel für OP-Abteilungen: Fünf Millionen Euro sind jeweils für das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach und für das Marienhaus Klinikum Bitburg vorgesehen, vier Millionen Euro für das St. Joseph-Krankenhaus Prüm. Weitere Mittel wurden für die OP-Abteilung des Franziskus-Krankenhauses Linz und für den Kreißsaal-OP des Elisabeth-Krankenhauses Neuwied eingeplant.