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Verfolgungsjagd mit drei Verletzten und hohem Schaden

Verfolgungsjagd mit drei Verletzten und hohem Schaden

Ein Autofahrer aus dem Kreis St. Wendel ist am Samstagmorgen in Binsfeld vor der Polizei geflüchtet und hat während der folgenden Verfolgungsjagd mehrere Polizeiautos gerammt. Auf der A 1 endete die Flucht. Die Hintergründe sind noch unklar.

Binsfeld/Dreis/Schweich. Zwei leichtverletzte Polizisten, fünf teilweise erheblich beschädigte Polizeiautos, eine beschädigte Hauswand: So liest sich die Bilanz einer Verfolgungsjagd, die sich am Samstagmorgen abspielte. Der mutmaßliche Verursacher, ein 28 Jahre alter Mann aus dem Kreis St. Wendel (Saarland), zog sich ebenfalls Verletzungen zu. Seine Fahrt endete auf der A 1 kurz hinter dem Dreieck Moseltal. Nachdem er ein Zivilfahrzeug der Polizei gerammt hatte, verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich in der Böschung.
Hauswand leicht beschädigt



Angefangen hatte alles gegen 6.25 Uhr in Binsfeld. Nach Angaben der Polizei entzog sich der Mann, der mit einem Golf samt Anhänger unterwegs war, einer Kontrolle. Die Verfolgungsjagd führte zunächst in Richtung Niederkail und Arenrath. Der Flüchtende benutzte dabei auch Feld- und Waldwege. Von Arenrath aus ging es weiter über die L 50 durch Dreis. Dort, so die Polizei, rammte der Mann mit seinem Auto einen Funkstreifenwagen und ein Zivilfahrzeug der Polizei. Außerdem wurde eine Hauswand leicht beschädigt. Weiter ging die Verfolgungsfahrt über die L 141 und die L 47 in Fahrtrichtung Autobahn A 1, auf die der Flüchtige dann in Fahrtrichtung Trier einfuhr. Alle Versuche ihn dort zu stoppen, verliefen ebenfalls erfolglos, stattdessen wurden zwei weitere Funkstreifenwagen beschädigt. Erst hinter dem Autobahndreieck endete die wilde Jagd. Der Führerschein des 28-Jährigen wurde beschlagnahmt, ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
An der Verfolgung waren insgesamt fünf Funkstreifenwagen und zwei Zivilfahrzeuge der Polizeiinspektionen Wittlich, Schweich und Trier beteiligt.
Was zu der Reaktion des Autofahrers führte und was sich in dem Anhänger befand, war am Sonntag nicht in Erfahrung zu bringen. red/cb