Verhältnis von Juden und Christen
Die Wittlicher Kulturtag gehen in die dritte Runde. Auch diese Woche gibt es eine Übersicht über die Termine vom 16. bis 26. Mai.
Wittlich. (scho) 13 Veranstalter machen für die Wittlicher Kulturtage unter dem Motto "Cross-Over der Künste" gemeinsam Programm (der TV berichtete mehrfach). Heute bieten wir Ihnen wieder eine Termin-Übersicht für die Woche. Dienstag, 15. Mai, 20 Uhr, Synagoge: Vortrags- und Gesprächsabend mit René Richtscheid von der Universität Trier zu einer mittelalterlichen Gruppierung des Judentums, dem Chasside Aschkenas, die in der Zeit von Hildegard von Bingen und Bernhard von Clairvaux einflussreich wirkten. Dabei wird das wechselvolle Verhältnis von Juden und Christen herausgearbeitet.Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Kintim Wittlich: Im Rahmen der Wittlicher Film-Kunst-Reihe wird der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm "Hitler - eine Karriere" des Forschers und Publizisten Joachim Fest gezeigt. Dazu empfehlen die Veranstalter im Sinne des Cross-Over der Künste den Kinobesuchern, sich auch die Ausstellung "Bilder aus dem Warschauer Ghetto" von Teofila Reich-Ranicki in der Synagoge anzusehen (dienstags bis sonntags, 14 bis 17 Uhr).Mittwoch, 16. Mai, 20 Uhr, Atrium Cusanus-Gymnasium: Das Theaterensemble unter Leitung von Markus Völlenklee spielt "Lieben Sie Brahms?", ein Roman von Francoise Sagan, in dem es um große Gefühle wie Leidenschaft, Sehnsucht, Eifersucht, Enttäuschung und Schmerz geht. Nach großen Erfolgen auf der Tournee 2005/2006 gastiert das Ensemble nun auch erstmals in Wittlich. Freitag, 18. Mai, 20 Uhr, Kintim Wittlich: Im Rahmen der Wittlicher Film-Kunst-Reihe wird "Ein ganz gewöhnlicher Jude" mit Ben Becker gezeigt. Becker spielt darin den jüdischen Journalisten Emanuel Goldfarb, der vor einer Schulklasse eine Vortrag halten soll, dann aber absagt, um nach Deutschland zu kommen und sein (jüdisches) Leben Revue passieren lässt. Sonntag, 20. Mai, 11 Uhr, Georg-Meistermann-Museum: Der in der Nähe von Karlsruhe lebende Maler Hanspeter Münch hat eigens für die Wittlicher Kulturtage eine Ausstellung konzipiert mit eigenem Ausstellungskatalog. Der Professor ist international bekannt und hat die Farbe zu seinem künstlerischen Hauptthema gemacht.Sonntag, 20. Mai, 15 Uhr, Georg-Meistermann-Museum: Unter dem Titel "Kunst sehen, erleben, selber machen" sind Kinder und Erwachsene zu einem Zeichenkurs eingeladen. Zunächst werden die Meistermann-Werke genau studiert und dann unter fachkundiger Anleitung eigene Entwürfe gefertigt. Teilnehmer sollen dazu bitte ihre eigenen Malutensilien mitbringen (für Kinder reichen Papier, Buntstifte und Filzstifte).Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, Synagoge: "Provinz-Kultur - Kultur in die Provinz!" lautet der Titel der Podiumsdiskussion, die mit einem Vortrag von Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig zur Bedeutung der Kultur auf dem Land beginnt. Anschließend diskutieren: Eva-Maria Reuther, freie Journalistin, Justinus Maria Calleen, Kulturamtsleiter der Stadt Wittlich, Hermann Lewen, Intendant der Moselfestwochen, Jürgen Waxweiler, Bildhauer, und Ainhona Achutegui, künstlerische Leiterin des "Centre des Arts Pluriels" Ettelbrück, über das Thema. Mittwoch, 23. Mai, 20 Uhr, Kintim Wittlich: Wittlicher Film-Kunst-Reihe.Samstag, 26. Mai, 20.30 Uhr, Hotel Lindenhof: Jazz-Konzert, Underkarl.Karten zu den Veranstaltungen und weitere Informationen gibt es beim Projektbüro der Wittlicher Kulturtage beim Stadtmarketing, E-Mail: info@stadtmarketing-wittlich.de, Telefon 06571/148041 oder via Fax an 06571/4521.