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Verkehr: Brücke in Bernkastel-Kues ist wieder frei

Stadtentwicklung: Straßen werden in Bernkastel-Kues saniert : Brücke in Bernkastel-Kues ist ab Freitag wieder offen

Um 13 Uhr ist es am Freitag, 11. Juni, soweit: Die Bernkastel-Kueser Brücke kann wieder für den Verkehr geöffnet werden. Einheimische müssen dann keine Umwege mehr fahren.

Knapp vier Wochen früher als geplant kann der Verkehr ab Freitag, 11. Juni, ab 13 Uhr wieder über die Bernkastel-Kueser Brücke fließen. Bereits seit Ende Februar war die Brücke wegen der Ausbauarbeiten an der Cusanusstraße gesperrt. Dort wurden am Kreisel Saarallee/Cusanusstraße/Bahnhofstraße Leitungen und der Straßenbelag erneuert.

Damit waren die beiden Ortsteile von Bernkastel-Kues über die Brücke nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Autofahrer mussten über Lieser fahren und die Mülheimer Brücke oder über die Wehlen fahren, um von Kues nach Bernkastel zu gelangen.

Bei der Planung der Maßnahme, die noch bis 2023 dauern wird und zirka sechs Millionen Euro kostet, galt die Sperrung der Brücke als kritischste Phase weil im Frühjahr die Tourismus-Saison beginnt und mit viel Verkehr zu rechnen sei. Das hatte sich allerdings durch den Corona-bedingten Lockdown stark abgemildert. In den ersten zeitlichen Planungen sollte die Brückensperrung (Bauabschnitt 3 bis Juli 2021) andauern und dann der vierte Bauabschnitt angegangen werden, erläutert Bianca Waters von der Stadt. Dieser Bauabschnitt habe bereits vor Wochen vorgezogen werden können. Das wurde möglich, da mehrere Kolonnen gleichzeitig gearbeitet haben.

Die Fertigstellung des vierten Bauabschnitts wird voraussichtlich noch fünf Wochen dauern. Im Bauzeitenplan war die Fertigstellung für Dezember 2021 terminiert. Der im Oktober 2020 begonnene Ausbau in der Cusanusstraße ist bis Juli 2023 veranschlagt.

Insgesamt werden 960 Meter Straße ausgebaut. Die Cusanusstraße gilt als Hauptverkehrsachse zwischen Mosel und Hunsrück und ist vor allem in der Berufszeit stark befahren. Deshalb wurde die Maßnahme in acht Bauabschnitte unterteilt, um jeweils Umleitungen zu ermöglichen und den Verkehrsfluss möglichst wenig einzuschränken. Der Ausbau wurde notwendig, weil sowohl die Fahrbahndecke als auch das Leitungsnetz sanierungsbedürftig waren. Zudem muss auch das Kanalnetz vergrößert und erneuert werden, um dem größeren Bedarf gerecht zu werden.

Träger des Projektes ist die Ausbaugemeinschaft mit den Verbandsgemeindewerken Bernkastel-Kues, dem Landesbetrieb Mobilität LBM und der Stadt Bernkastel-Kues.