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VERKEHR

Zum Artikel "Viele Autofahrer fühlen sich durch Blitzer abgezockt" (TV vom 25. Januar) schreibt dieser Leser:

Ja, dass kontrolliert wird, ist ja in Ordnung. Fraglich sind viele scheinbar willkürlich aufgestellte Geschwindkeitsbegrenzungen. Da ist oft kein System zu erkennen. Außerorts, auf freier Strecke gibt es Begrenzungen, wo keine Gefahrenstelle zu erkennen ist. Auf dem gleichen Streckenabschnitt gibt es dann aber eine ähnliche, wirklich gefährliche Stelle, wo keine Begrenzung steht. Zum Beispiel an Kreuzungen oder Kurvenbereichen (ich könnte hierzu viele Beispiele im Kreis Bernkastel-Wittlich nennen). Ärgerlich ist auch an vielen Stellen, dass die Begrenzung auch noch lange hinter der Gefahrenstelle (Kreuzungen, Einmündungen) endet, weil man das Ende-Schild am Pfahl des Beginns in Gegenrichtung befestigt, der richtigerweise schon weit vor der Gefahrenstelle beginnt. Eine Spezialität sind über längere Strecken und viele Tage aufgestellte Warnschilder "Schleudergefahr" mit dem Zusatz "Ölspur", ohne dass diese Gefährdung wirklich besteht. Mir kommt das so vor, als würden diese statt einer gewünschten Geschwindikeitsbeschränkung aufgestellt - in der Erwartung, dass diese eh nicht oder kaum beachtet wird. Alfons Löwenberg, Traben-Trarbach