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Verleger zeichnen Volontäre und Jungredakteure aus

Verleger zeichnen Volontäre und Jungredakteure aus

Der Zeitungsverleger-Verband Rheinland-Pfalz/Saarland hat bei seiner Jahrestagung im Moselort Mülheim Volontäre und Jungredakteure ausgezeichnet. Die Jury zeigte sich begeistert von den Arbeiten des journalistischen Nachwuchses in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Der Verband der rheinland-pfälzischen und saarländischen Zeitungsverleger hat am Donnerstag zum zehnten Mal junge Journalisten mit Förderpreisen ausgezeichnet. Eine vierköpfige Jury hatte die nicht leichte Aufgabe, 45 Beiträge von Volontären und Jungredakteuren zu bewerten.

Den ersten Preis beim Förderwettbewerb vergab sie an Daniel Weber aus Koblenz. Verleger und Chefredakteure hoben bei ihrer Jahrestagung im Moselort Mülheim den hohen Stellwert der Aus- und Weiterbildung hervor.

Die Siegerehrung ging im Rahmen der Jahrestagung des Zeitungsverlegerverbandes, dem auch der Trierische Volksfreund angehört, im Moselort Mülheim (Kreis Bernkastel-Wittlich) über die Bühne.

Professor Volker Wolff, Leiter des journalistischen Seminars der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied der Jury, würdigte die Arbeiten der jungen Journalisten "Es sind allesamt glanzvolle Stücke. Das wollen die Leute lesen. So etwas sichert die Zukunft der Zeitung."

Den ersten Preis (1500 Euro) überreichten Wolff und Dr. Thomas Rochel, Vorsitzender des Zeitungsverleger-Verbandes, an Daniel Weber (Mittelrhein-Verlag, Koblenz). Der 33-Jährige glänzte mit einem Porträt über eine 50 Jahre alte schwerstbehinderte Frau.

Mit einer Serie über Funsportarten holte sich Sabine Nadarzinski (Verlagsgruppe Rhein-Main, Mainz) den mit 1000 Euro dotierten zweiten Platz. Fünf weitere Nachwuchsjournalisten freuten sich über jeweils 500 Euro.

"Sie sind gerüstet für den tollsten aller Berufe", rief Wolff den Preisträgern zu. Ihre Geschichten (Reportagen, Serien. Porträts, Serien) lieferten Hintergründe, die so nur in der Zeitung zu finden seien. Das Internet könne so etwas nicht leisten.