Verletzter liegt nach Handgemenge im Koma

Verletzter liegt nach Handgemenge im Koma

Traben-Trarbach. (sim) Die Polizei Zell ermittelt derzeit in einem Fall mit einem Schwerverletzten, der sich bereits am Sonntag, 18. November, in Traben-Trarbach ereignet hat. Wie die Polizei auf Anfrage des TV erst gestern mitteilte, kam es in der Nacht von Samstag, 17. November, zum Sonntag, 18. November, gegen 0.30 Uhr am Brückentor in Trarbach zwischen einem 44-Jährigen und einem 21-Jährigen, beide aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich, zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Dabei soll der jüngere der beiden den 44-Jährigen geschubst haben, so dass dieser die steile Treppe am Brückentor hinunterfiel. Nach Angaben der Polizei, die zurzeit noch Zeugen verhört, gibt es auch Aussagen, wonach der 21-Jährige den am Boden Liegenden noch getreten haben soll. Der Mann erlitt schwerste Kopfverletzungen. Zunächst wurde er ins Wittlicher Krankenhaus gebracht, später in eine Trierer Unfallklinik, wo ihn die Ärzte in ein künstliches Koma versetzten. Laut Norbert Bidinger, Leiter der Polizei Zell, gibt es noch viele Widersprüche in den Zeugenaussagen, die Ermittlungen werden fortgesetzt.

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