Vernunft statt "Rosenkrieg"

WITTLICH. "Zu zweit am Ende - Wege zur außergerichtlichen/einvernehmlichen Einigung bei Trennung und Scheidung" ist Thema einer Veranstaltung des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV/VDU e. V.) in Wittlich.

Die Trennung ist ein existenziell einschneidendes Ereignis für beide Partner. Es liegt an beiden, ob sie nicht mehr miteinander sprechen, ob sie sich zerfleischen, ob die Trennung zum "teuren Abschied" wird. Sind sie sich einig, können sie sehr viel Geld sparen und die Nerven schonen. Im bekannten Hollywoodstreifen "Der Rosenkrieg" wird sehr anschaulich gezeigt, dass der hemmungslose Scheidungskrieg das ganze Vermögen kosten und selbstzerstörerische Instinkte wecken kann. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) setzt sich für eine einvernehmliche Scheidung ein, die insbesondere im Interesse der Kinder liegt. Zeichen einer einvernehmlichen Trennung und Scheidung sind außergerichtliche Vereinbarungen der beiden Ehe-maligen. Unter welchen Voraussetzungen Scheidungsvereinbarungen möglich sind, was alles geregelt werden kann und welche Formvorschriften zu beachten sind, darauf wird Rechtsanwalt Thomas Rosenbaum eingehen. In jedem Fall gilt aber: Scheidungsvereinbarungen schonen Geld, halten länger als Urteile und schonen die angespannten Nerven der beiden "Ehe-maligen". Zu diesem Thema referiert Thomas Rosenbaum, Fachanwalt für Familienrecht am 14. Januar um 20 Uhr im St. Markus Haus, Karrstraße, Wittlich (gegenüber der Sankt-Markus-Kirche). Veranstalter ist der gemeinnützige Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV). Info: Irmgard Endries, Bezirksstellenleiterin, Telefon: 06571/3748, E-Mail: Endries@t-online.de ; Internet: http://www.isuv.de

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