Verschlungener Weg einer Feldpostkarte aus der Heimat

Verschlungener Weg einer Feldpostkarte aus der Heimat

Der neue Schellemann ist erschienen. Schwerpunkt der 27. Schrift des Kulturgeschichtlichen Vereins Hochwald ist der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Reinhold Anton befasst sich mit einer Feldpostkarte an einen Soldaten aus Breit, während Kurt Bach der Frage nachgeht, wie der Krieg den Hochwald erreichte.

Hermeskeil/Breit. Die Autoren der jüngsten Ausgabe des Schellemanns öffnen ein kleines Fenster zur Geschichte der Hochwaldregion und des benachbarten Saarlandes. Die zentrale Frage: Wie erlebten die Menschen der Region den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die damit verbundene Ereignisse. Kurt Bach schildert ausgesuchte lokale Beispiele aus Hermeskeil.
Hans Georg Rosar beleuchtet intensiv die Lage von Damflos im Ersten Weltkrieg. Eine Feldpostkarte an einen Soldaten aus Breit veranlasst Reinhold Anton, das Schicksal dieses Frontkämpfers und den verschlungenen Weg dieses Grußes aus der Heimat darzustellen.
Roland Eiden befasst sich mit den archäologischen Ausgrabungen auf der Hermeskeiler Gemarkung, während Elmar Ittenbach das Wirken des jüdischen Religionsphilosophen und Reformrabbiners Dr. Samuel Hirsch aus Thalfang in Philadelphia (USA) untersucht hat.
Rudolf Müller widmet sich in seinem Beitrag dem Nagelschmiedehandwerk im Hochwald in der Mitte des 19. Jahrhunderts. red
Die Zeitschrift ist ab sofort unter anderem bei der Sparkasse in Thalfang, der Touristinformation in Thalfang, dem Frischemarkt Heitchen in Malborn, Gasthaus Bernard in Malborn, Teestube Hildebrandt in Dhronecken, Frischemarkt Welter in Beuren, Tennisheim in Thiergarten und Buchläden in Hermeskeil zum Preis von acht Euro erhältlich.

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