Verunglimpfung der Mosel

Zur Berichterstattung über den ARD-Film "Tierisch verliebt" meint dieser Leser:

Eigentlich haben wir uns auf gute Unterhaltung (Prime time) in herrlicher Mosellandschaft gefreut. Als Kenner und große Freunde der Mosel fragen wir uns, was die Regie (Ariane Zeller) bewogen haben mag, die Mosel in solch dunklen, grauen und negativen Bildern zu zeigen. Bilder, die überhaupt nicht der fröhlichen, heiteren Weinlandschaft entsprechen und schon gar nicht den liebenswerten und heiteren, dem Leben zugewandten Menschen dieser Region gerecht werden. Der auflockernde Humor, der so wichtig bei dieser Art von Unterhaltung ist, hat vollständig gefehlt. Das Negativ-Image der Mittelmosel war kaum zu überbieten. Wenn das Buch schon mittelmäßig ist, sollte man wenigstens die Gelegenheit nutzen, um dieses mit Bildern der herrlichen Landschaft aufzumotzen! Der Traben-Trarbacher Bürgermeister ist sicher froh, dass sein Ort nicht genannt wird. Der Bernkasteler Bürgermeister dagegen sollte die Schöpfung dieses Machwerkes wegen Verunglimpfung verklagen, oder würden Sie als Nichtkenner dieses herrlichen, einmaligen Moselstädtchens nach diesem Fernsehfilm-Machwerks Ihren Urlaub in Bernkastel verbringen wollen? Dann doch lieber nach Meinung der Macher im "armen, aber sexy" Berlin. Schade um die vertane Zeit und den Aufwand!

Hans Willy und Lotti Wende, Bad Wildbad.

Fernsehfilm