Verunglückter Laster vermutlich zu schnell
Mülheim · Die Polizei vermutet, dass der Laster, der am Montagnachmittag am Mülheimer Berg den Hang hinab in ein Waldstück stürzte (der TV berichtete), zu schnell war. Für den Schwerlastverkehr bergab ist in den Serpentinen zwischen Monzelfeld und Mülheim Tempo 30 vorgeschrieben.
Auf dieser Strecke kam der talwärts fahrende Sattelzug in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Gespann durchschlug die Leitplanken, stürzte in das steil abfallende Gelände neben der Straße und blieb dort auf dem Dach liegen. Der Zug musste von der Feuerwehr gegen weiteres Abrutschen gesichert werden. Nach fast zwei Stunden Bergungsarbeiten gelang es den Rettungskräften, den im Führerhaus eingeklemmten 42-jährigen Fahrer aus seiner schwierigen Lage zu befreien. Dieser wurde in ein Krankenhaus gebracht, hatte jedoch keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten. Die L 158 musste für die Rettungs- und anschließenden Bergungsarbeiten durch ein Kranunternehmen bis in den Abend für mehrere Stunden gesperrt werden. Umleitungen hatte die Straßenmeisterei Bernkastel eingerichtet. Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 200 000 Euro belaufen.
Augenzeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Bernkastel-Kues zu melden, Telefon 06531/95270. red