VG Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues: Montag, 10. November: Um 17 Uhr finden sich die Kinder des Stadtteils Kues am Forum "Alter Bahnhof" ein. Um 17.30 Uhr setzt sich der Umzug mit St.

Martin zu Pferd in Richtung Bahnhofstraße, über die Brücke, zum Bernkasteler Gestade in Bewegung. Die Kinder aus Bernkastel treffen sich am Mosel-Gäste-Zentrum (Gestade 6) und ordnen sich in den gegen 18 Uhr aus Kues eintreffenden Martinszug ein. Gemeinsam geht es dann weiter durch die Grabenstraße zum Graacher Tor, Graacher Straße, Alte Römerstraße, über den Marktplatz zum Brückenkopf Bernkastel in Richtung Verbandsgemeindeverwaltung zum Moselparkplatz. Am Martinsfeuer verteilt St. Martin Brezeln. Die Stadt Bernkastel-Kues weist darauf hin, dass brennende Pechfackeln aus Sicherheitsgründen während des Umzuges nicht angezündet werden dürfen, sondern erst am Martinsfeuer.

Brauneberg
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Feier zum Gedenken des Heiligen Martin; Treffpunkt ist die Nussbaumallee am Gemeinde- und Touristikbüro. Hier wird dann von Kindern das Martins-Spiel vorgeführt, um anschließend im Fackelzug zum alten Festplatz zu gehen. Am Feuer erhalten die Kinder ihre Brezel.

Gornhausen
: Sonntag, 9. November: Treffpunkt am Gemeindehof, Start 17.30 Uhr. Nach dem Martinszug findet ein gemütliches Beisammensein im Jugendraum statt. Jedes Kind erhält eine Brezel und eine Überraschungstüte.

Kesten
: Samstag, 15. November, 18 Uhr: Martinsfeier in der Kirche; anschließend Umzug zum Feuer sowie Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen am Gemeindehaus. Das Martinsfeuer wird auf dem Gemeindegrundstück im Büst am oberen Weg abgebrannt.

Neumagen-Dhron
: Dienstag, 11. November: Ortsteil Neumagen, nach dem Gottesdienst (17.30 Uhr) ab Pfarrkirche. Donnerstag, 13. November: Ortsteil Dhron, 18 Uhr, ab Dhrontalhalle. Samstag, 15. November: Ortsteil Papiermühle, 18 Uhr, ab der ehemaligen Schule.
Ürzig: Samstag, 8. November, 18 Uhr: ab Grundschule, Straße Moselufer, St. Maternusstraße, Rathausplatz, Würzgartenstraße, Zehnthofstraße, Moseluferstraße, Moselufer. In Anwendung eines alten Brauches werden die Anwohner der Zugstrecke gebeten, ihre Häuser mit Lämpchen oder ähnlichem zu illuminieren.

Zeltingen-Rachtig
: Samstag, 8. November: Ein gemeinsamer St. Martinszug startet um 18 Uhr am Marktplatz in Zeltingen, weiter geht es durch die Kurfürsten-, Weingarten-, Brückenstraße zum Feuerwehrhaus. Eine Fackelprämierung entfällt. Jedes Kind mit einer Fackel erhält bei der Aufstellung einen Bon, der dann am Feuerwehrhaus gegen ein kleines Geschenk eingetauscht werden kann.

EG Morbach



Bischofsdhron
: Dienstag, 11. November, 18 Uhr: Gottesdienst in der Kirche; anschließend Martinszug zum Feuer.

Gonzerath
: Samstag, 8. November, 17.30 Uhr: Wortgottesdienst; anschließend Martinsumzug.
Haag: Mittwoch, 12. November, 18 Uhr: Treffpunkt ist im Vorderdorf am Haus Franz Josef Petry, Kunibertstraße 7. Aus Sicherheitsgründen sind Fackeln für Kindergarten- und Grundschulkinder nicht erlaubt.

Heinzerath
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: ab Alte Schule. Die Preisverleihung der Laternen und die große Tombola finden wieder im Anschluss an den Umzug statt.

Hoxel und Morscheid-Riedenburg
: Montag, 10. November, 18 Uhr: ab Parkplatz am Feuerwehrhaus in Hoxel; anschließend Verlosung in der Turnhalle der Grundschule "Blandine Merten".

VG Thalfang



Berglicht
: Sonntag, 9. November, 18 Uhr: Ortsteil Licht, Straße "Im Berg".

Breit
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Gemeindehaus.

Büdlich
: Samstag, 8. November, 19 Uhr: Gemeindehaus.

Burtscheid
: Freitag, 14. November, 18 Uhr: Dorfplatz

Deuselbach
: Samstag, 15. November, 18 Uhr: Borwiese.

Dhronecken
: Samstag, 15. November, 18 Uhr: Feuerwehrhaus.

Etgert:
Samstag, 15. November, 17 Uhr: Dorfbrunnen.

Gielert
: Montag, 10. November, 18 Uhr: Brunnen in Dorfmitte.

Gräfendhron
: Freitag, 14. November, 18.30 Uhr: Dorfplatz Ortsmitte.

Heidenburg: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Vorplatz Pfarrkirche St. Michael.

Hilscheid
: Montag, 10. November, 18 Uhr: Glockenturm.

Horath
: Samstag, 8. November, 17.30 Uhr: Feuerwehrhaus.

Immert
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Einmündung Zur Träf/In der Hellbitz.

Lückenburg
: Dienstag 11. November, 17.30 Uhr: Gottesdienst in der katholischen Kirche.

Malborn
: Mittwoch, 12. November, 17.30 Uhr: katholische Kirche.

Malborn-Thiergarten
: Samstag, 8. November, 17.30 Uhr: Kirche.

Merschbach
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Anwesen Michels.

Neunkirchen
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Bürgerhaus.

Rorodt
: Samstag, 15. November, 18 Uhr: Borwiese Deuselbach.

Schönberg
: Samstag, 15. November, 18 Uhr: Pfarrheim.

Talling
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: Bushaltestelle.

Thalfang
: Dienstag 11. November, 17.30 Uhr. Gottesdienst in der katholische Kirche.

Thalfang-Bäsch
: Mittwoch, 12. November, 18 Uhr: Gemeindehaus.

VG Traben-Trarbach



Kröv
: Freitag, 7. November: 17.30 Uhr, Wortgottesdienst für Kinder zum Martinsfest in der St. Remigiuskirche; anschließend Martinszug zum Martinsfeuer am Moselufer. Auf dem Festplatz unterhalb der Weinbrunnenhalle erhalten alle Kinder anschließend ihre Martinsbrezeln.

Stadt Wittlich



Wittlich
: Samstag, 8. November, 17.30 Uhr, Einstimmung auf St. Martin in der Pfarrkirche St. Markus; anschließend Aufstellung auf dem Kirchenvorplatz. Das Martinsfeuer ist am neuen Parkplatz Kurfürstenplatz.

Stadtteil Lüxem
: Samstag, 8. November, 18 Uhr: ab Festplatz Lüxem.

Stadtteil Neuerburg
: Sonntag, 9. November, 18 Uhr: ab Reitertsplatz (ehemals Buswende). Weiter geht es in die Akazienstraße, Eichenstraße, Lindenstraße, Hatzdorferstraße und Tannenstraße, zum neuen Feuerwehrgerätehaus. Anwohner der Straßen werden gebeten, Martinslichter auf die Fensterbänke zu stellen.

VG-Wittlich-Land



Altrich
: Montag, 10. November, 18 Uhr: Einstimmung in der Pfarrkirche; anschließend geht es zum Martinsfeuer am Sportplatz, wo es Brezeln gibt und Gänse verlost werden.
Platten: Sonntag, 9. November, 17.15 Uhr: ab Gemeindehaus. Im Anschluss an den Umzug verteilt St. Martin Brezeln am Gemeindehaus, außerdem erfolgt die Martinsverlosung.
Anmerkung der Redaktion: Der TV veröffentlicht ausschließlich Umzüge, die der Redaktion in den vergangenen Wochen gemeldet wurden. Es sind alle Veranstaltungen bis einschließlich bis 1. November berücksichtigt.
Extra

Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an: "Oh helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!" Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim braven Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin legt sich müd zur Ruh, da tritt im Traum der Herr hinzu. Er trägt des Mantels Stück als Kleid, sein Antlitz strahlet Lieblichkeit. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin sieht ihn staunend an, der Herr zeigt ihm die Wege an. Er fährt in seine Kirch\\' ihn ein und Martin will sein Jünger sein. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin wurde Priester gar und dient fromm an dem Altar. Das ziert ihn wohl bis an das Grab, zuletzt trug er den Bischofstab. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin, o du Gottesmann, nun höre unser Flehen an. O bitt für uns in dieser Zeit und führe uns zur Seligkeit.Extra

Der Martinstag am 11. November ist der Gedenktag des heiligen Martin von Tours. Das Datum ist von Martins Grablegung am 11. November 397 abgeleitet. Martin von Tours wurde 316 oder 317 in Ungarn als Martinus geboren und wuchs als Sohn eines römischen Offiziers in Oberitalien auf. Mit 15 Jahren wurde er Soldat. Eines Tages, als er nichts außer Waffen und dem Soldatenmantel bei sich trug, begegnete er mitten im Winter am Stadttor von Amiens einem nackten Armen. Dieser flehte die Vorbeigehenden um Erbarmen an. Doch alle liefen vorüber. Da nahm er sein Schwert und teilte den Mantel in zwei Teile. Den einen Teil gab er dem Armen, in den anderen Teil hüllte er sich wieder selbst. In der folgenden Nacht, sah er im Schlaf Christus mit seinem halben Soldatenmantel bekleidet, den er dem Armen gegeben hatte. In dieser Erscheinung erkannte Martin die Güte Gottes. Und 354, als er 18 Jahre alt war, ließ er sich taufen. Zwei Jahre später quittierte er den Militärdienst, lebte als Einsiedler und Mönch, gründete Klöster. 371 wurde er zum dritten Bischof von Tours geweiht. Als solcher besuchte er mehrmals die Kaiserstadt Trier. Am 8. November 397 starb Bischof Martin; er wurde am 11. November in Tours begraben. Ab dem fünften Jahrhundert wurde er als Heiliger verehrt. Zum Martinstag gibt es zahlreiche Bräuche, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug mit Laternen, das Martinssingen, die Martinsbrezel und das goße Martinsfeuer natürlich. mehi/ca