ViaSalus-Insolvenz: Noch keine Pläne für Traben-Trarbach

Gesundheit : ViaSalus-Insolvenz: Noch keine Pläne für Traben-Trarbach

Die Zukunft des Klinikums (Krankenhaus) Zell ist ungewiss. Der Träger der Einrichtung, die Katharina Kasper ViaSalus GmbH in Dernbach, durchläuft, wie mehrfach berichtet, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Ebenso ungewiss ist auch die Zukunft des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) St. Josef in Traben-Trarbach. Träger des MVZ ist ebenfalls die Katharina Kasper ViaSalus GmbH. In dem MVZ halten zwei Chirurgen abwechselnd und ein Orthopäde des Zeller Krankenhauses Sprechstunden und versorgen die Patienten ambulant. Operiert wird dort nicht. Außerdem befindet sich in dem Gebäude des ehemaligen evangelischen Krankenhauses Anna-Henrietten-Stift eine Facharztpraxis für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Auf Anfrage des Trierischen Volksfreunds, was mit dem MVZ geplant sei, teilt die von ViaSalus engagierte PR-Agentur lediglich mit: „Das MVZ St. Josef soll Teil der Fortführungslösung für das Klinikum Mittelmosel sein“.

Noch im November vergangenen Jahres hatte ViaSalus-Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf das Konzept eines Lokalen Gesundheitszentrums in Traben-Trarbach vorgestellt. Im ehemaligen Anna-Henrietten-Stift sollten unter anderem Hausärzte praktizieren und eine ambulante betreute Wohn-Pflegegemeinschaft entstehen. Geplant seien, so Disteldorf, ferner diverse Therapieangebote wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

Ferner sollte in dem Lokalen Gesundheitszentrum eine Gesundheits-Akademie Mittelmosel etabliert werden.

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