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Geschichte: Viel Prominenz und ein Schatz

Geschichte : Viel Prominenz und ein Schatz

Neuer Verein: Im Jahre 2001 jährte sich zum 600. Mal der Geburtstag des weltberühmten Kirchenfürsten, Universalwissenschaftlers und Reformers des späten Mittelalters, Nikolaus von Kues.

Zur intensiven Vorbereitung des Gedenkjahres hat sich im Juni 1999 der Kultur-Förderverein Bernkastel-Kues gegründet: Mit dabei die Stadt Bernkastel-Kues, die Verbandsgemeinde, das St. Nikolaus-Hospital, die Cusanus- Gesellschaft, die Kultur & Kur GmbH, die Mittelmoseltouristik und Privatpersonen.

Neues Heim: Über mehrere Jahre hatten die Mitglieder der Salmrohrer Jugendgruppe Stierstall ihr Ziel verfolgt: Mehr als zwei Jahre nach dem Antrag auf Bauge­nehmigung erfolgte der Spatenstich zum ersehnten Jugendraum unter der Tribüne des Salmtalstadions. Die Kosten von rund 58 000 Mark teilten sich die Stierstall-Aktiven (20 000 Mark in Eigenleistung), Gemeinde und Jugendamt des Kreises. Hinzu kamen Spenden. Einweihung wurde im März 2001 gefeiert.

Großes Spektakel: In Horath wurde nicht nur über Fußball geredet, sondern auch welcher gespielt. Mit 8:1 gewann der Hamburger SV gegen eine gut aufgelegte Hunsrück-Auswahl mit Spielern aus Horath, Haag, Trier, Leiwen, Morbach, Klausen, Hermeskeil, Wittlich und Trittenheim. Die damalige Landrätin saß in der ersten Reihe. Neben Beate Läsch-Weber war weitere Prominenz nach Horath gekommen, um das größte Ereignis in der Geschichte des Dorfes mitzuerleben. Diverse Bürgermeister ebenso wie der frühere Bundestags-Abgeordnete Peter Rauen und „Euro-Eddy“ Edgar Schmitt, der sich mit seinen ehemaligen Sturmpartnern und HSV-Spielern Kirjakow und Anthony Yeboah traf.

 Logo zurückgeblättert
Logo zurückgeblättert Foto: TV/Lambrecht, Jana

Lockere Atmosphäre: Bei der 100-Jahr-Feier der Weingütervereinigung Bernkasteler Ring hatten einige Winzer in die Schatzkammer gegriffen und präsentierten fünf Raritäten. Ring-Vorsitzender Dr. Peter Pauly  kündigte an, man werde eine Schatzkiste in der Mosel versenken. Ihr Inhalt: je eine Flasche aus jedem der 35 Mitgliedsbetriebe. Der „Schatz“ soll erst kurz vor der 200-Jahr-Feier geborgen werden.