Viele Gewinner bei der gelungenen Premiere der besten Weingastgeber Mosel

Kostenpflichtiger Inhalt: Beste Weingastgeber : Viele Gewinner bei einer gelungenen Premiere

Zum ersten Mal sind die besten Weingastgeber Mosel in Mülheim ausgezeichnet worden. Der Preis löst die Auszeichnung des Besten Schoppens ab. Von den fünf Siegerbetrieben kommen drei aus der Verbandsgemeinde Schweich.

Viel Lob und viel Applaus für die Gewinner: Zum ersten Mal sind am Dienstag im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim die besten Weingastgeber Mosel geehrt worden. Der Preis löst die Auszeichnung „Bester Schoppen“ ab (der TV berichtete, siehe Info).

„Der beste Schoppen geht, die besten Weingastgeber kommen“, sagte auch Staatssekretärin Daniela Schmitt vom rheinland-pfälzischen Weinbauministerium. Schmitt hatte die Ehre, die Siegerurkunden in den fünf Kategorien an die besten Betriebe zu übergeben, „an einem besonders schönen Termin in dem wunderschönen Ambiente des Richtershofs“, wie sie sagte.

Viel Lob gab es auch von den fünf Laudatoren für die Preisträger, von denen drei aus der Verbandsgemeinde Schweich kommen (siehe Extra). Da war von einem „Macher eines Rachtiger Imperiums (Laudator Alexander Kohnen über Markus Reis) die Rede, von einem Betrieb, der überaus großen Wert auf Regionalität legt (Sandra Berweiler aus Leiwen), von einem Gewinner, der in fast allen Kategorien die volle Punktzahl erreicht hat (Harald Schmitt vom Winzerkeller in Fell) bis hin zu einem Ort, der nicht nur heimische Gäste, sondern auch architekturbegeisterte Urlauber anzieht (Weingut Longen-Schlöder).
Zuvor hatte Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Trier, die Gäste begrüßt. Glockauer blickte in seiner Ansprache auch auf die Geschichte des besten Schoppens zurück, in dessen langer Zeit „mehr als 18 000 Weine angestellt und verkostet und dabei neue Qualitätsziele erreicht wurden“. Datenschutzauflagen und organisatorische Veränderungen bei einzelnen Partnern hätten aber eine Weiterführung nicht mehr möglich gemacht. Nach einigen Überlegungen habe man sich deshalb entschlossen, künftig die Betriebe in den Mittelpunkt zu stellen und die Akteure auszuzeichnen, „die den Moselwein in ihren Häusern besonders inszenieren, dabei kreativ sind, sich für den Moselwein engagieren und ihren Gästen eine Vielzahl von Angeboten und Informationen rund um den Wein von Mosel, Saar und Ruwer bieten – und das in einer angenehmen Atmosphäre. Vom Haus der Besten Schoppen und seinen Siegerweinen also zum ausgezeichneten Weingastgeber Mosel und seinen Siegerbetrieben.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Moselweinkönigin Laura Gerhardt (Traben-Trarbach) deren Nachfolgerin in wenigen Tagen, am Freitag, 13. September, in Bernkastel-Kues gekürt wird.

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