Viele kleine Schritte

Wie leben in Heidenburg in 50 Jahren Jung und Alt zusammen? Wer auf diese Frage konkrete Antworten suchte, war womöglich am Dienstagabend etwas enttäuscht. Ob Senioren-WG oder ein Mehr-Generationen-Wohnen im Rahmen einer Genossenschaft, alles ist möglich.

Und vieles ist denkbar. Doch was passt zu Heidenburg? Und wo ziehen die Menschen mit, die theoretische Modelle mit Leben füllen sollen? Im 780-Einwohner-Dorf steht man am Anfang eines Prozesses, an dessen Ende eine so genannte "Heidenburger Initiative" stehen kann, wie es Staatssekretär Auernheimer formulierte. Wichtig ist es, die Menschen in den Dörfern, wie in Heidenburg geschehen, von Anfang an miteinzubeziehen. Wo der Schuh drückt, das haben die Zuhörer deutlich artikuliert: Infrastruktur, Verkehrssicherheit und die wenig zufrieden stellende Situation beim Apotheken-Notdienst. Mit einer Politik der kleinen Schritte ist man auf dem besten Wege, das Leben von Senioren auf dem Dorf komfortabler zu gestalten. i.rosenschild@volksfreund.de