Viele neue Kabel für den Stadtteil Kues

Viele neue Kabel für den Stadtteil Kues

BERNKASTEL-KUES. Noch mindestens drei Wochen lang wird in der Cusanusstraße in Kues der Verkehr per Ampel geregelt. Grund ist die geplante neue Nutzung des ehemaligen RWE-Geländes, die umfangreiche Vorarbeiten notwendig macht.

Das ehemalige RWE-Gelände in der Cusanusstraße in Bernkastel-Kues soll verkauft werden. Dort möchte sich eventuell Aldi mit einem neuen Markt ansiedeln. Dafür soll der Markt in der Bahnhofstraße geschlossen werden. Über dieses Thema hat der Stadtrat Bernkastel-Kues schon diskutiert (der TV berichtete). Die RWE-AG ist derzeit mit Vorarbeiten beschäftigt. Dazu gehört auch, dass in der Erde liegende Stromkabel verlagert werden. Bisher ist das RWE-Gelände noch ein Knotenpunkt für die Stromversorgung in Teilen des Stadtteiles Kues. "Dieser Knotenpunkt wird aufgelöst", berichtet RWE-Mitarbeiter Karl-Heinz Klein. Im Gegenzug werden die Trafostationen am Altenheim St. Nikolaus und im Stiftsweg stärker genutzt. Deshalb müssen neue Leitungen verlegt werden. Außerdem wird in der Nähe des Sparkassengebäudes, das an das RWE-Gelände grenzt, eine weitere Trafostation errichtet. Im Stiftsweg sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Derzeit wird in der Cusanusstraße gearbeitet. Die Straße bleibt dabei tabu, aufgerissen wird nur der Bürgersteig. In die Arbeiten sind auch die Deutsche Telekom und Kabel Deutschland eingeklinkt, die neue Leitungen für Telefon und Kabelfernsehen verlegen. Die Arbeiten in der Cusanusstraße werden nach Auskunft von Karl-Heinz Klein noch mindestens drei Wochen andauern. Der Verkehr wird aus Sicherheitsgründen und wegen der dort postierten Baufahrzeuge per Ampel geregelt. Die Arbeiten seien extra in die Ferienzeit gelegt worden, weil dann das Verkehrsaufkommen geringer sei, erläutert Karl-Heinz Klein. Über die viel befahrene Straße (in Spitzenzeiten 10 000 Fahrzeuge pro Tag) rollt normalerweise viel Verkehr vom und zum Schulzentrum. Wenn die Arbeiten in der Cusanusstraße beendet sind, geht es in der Gartenstraße weiter. Mit dem Ende der Sommerferien soll das Projekt abgeschlossen sein. Polizeibeamte haben in den vergangenen Tagen zu Spitzenzeiten das Verkehrsaufkommen beobachtet. "Wir hatten zu Anfang etwas Angst, dass es zu Rückstaus bis in den Kreisel kommen könnte", berichtet Klaus Herrmann, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues. "Bisher können wir aber noch nichts Negatives berichten."