Viele Verdienste

THALFANG. (jolo) Gut zwei Drittel eines normalen Schülerlebens engagierte sich Matthias Lehnen als Klasseneltern- und Schulelternsprecher für die Thalfanger Regionale Schule. Jetzt wurde er verabschiedet.

"Nur wenn man sich zusammenrauft, kooperiert und was macht, kann man etwas Positives bewegen." So heißt ein Lebensmotto von Matthias Lehnen. Acht Jahre war der 49-Jährige im Elternbeirat - davon sieben Schulelternsprecher -, bevor er die Regionale Schule Thalfang verlässt, um an einem Trierer Gymnasium seine Ehrenamtstätigkeit fortzusetzen. In Lehnens Thalfanger "Schulzeit" ist einiges in Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrer entstanden. Gemeinsam erstellte man auf dem Schulgelände einen hölzernen Kommunikationstreffpunkt im Freien: das "Offene Klassenzimmer". Dort findet Biologieunterricht und manchmal eine Geschichtsstunde statt. Bei den Kindern und Lehrern ist der Treffpunkt, an dem unter anderem Klassenfeste stattfinden, so beliebt, dass während der Nutzungszeit auf einem Plan, genau festgehalten wird, wer wann dort sein darf. In Lehnens Elternsprecherzeit fiel ebenfalls die Einrichtung der Regionalen Schule. Bis zum Entscheid haben die Eltern Lehrer und Schulträger drei Jahre unterstützt. Ein weiterer Verdienst des 49-jährigen Elternvertreters war es, dass das neue "Schulkind" - die Ganztagsschule - ins Leben gerufen wurde. Lob erhielt der "Macher" ebenfalls von Friedel Hagenburger: "Während meiner Zeit als Schulleiter haben Sie mich viele Jahre begleitet und mir ebenfalls in der einen oder anderen schwierigen Situation zur Seite gestanden." Die Organisation von Schulfesten, die positive Außendarstellung der Schule sowie die Verbindung zu Sponsoren, die die Lehrstätte mit Sachmitteln unterstützten, sind weitere Verdienste des gebürtigen Mehringers.