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Vier Fragen an den Thalfanger Bürgermeisterkandidaten Hans Werner Schmitt

Bürgermeisterwahl in Thalfang : „Wir haben nur noch fünf Jahre Zeit“

Vier Männer und eine Frau bewerben sich für das Bürgermeisteramt in der Verbandsgemeinde Thalfang. Der Trierische Volksfreund hat sie befragt. Heute: Hans Werner Schmitt, parteilos.

Wenn der parteilose Einzelbewerber Hans Werner Schmitt die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang gewinnt, werde er als erstes, so sagt er dem Trierischen Volksfreund, zunächst die Mitarbeiter der Verwaltung und der Werke begrüßen und sich ihnen vorstellen. Die Ortsbürgermeister und Mandatsträger des Verbandsgemeinderates werde er zu einem Kennenlerntag einladen.

Was kann der künftige Rathaus-Chef tun, um die Kommunalreform voranzutreiben?

Schmitt sagt: „Wir haben nur noch fünf Jahre Zeit. Das bedeutet: Erster Schritt: Kontakt mit dem Innenministerium aufnehmen. Zweiter Schritt: Die Beschlusslage der Ortsgemeinden nochmals analysieren. Dritter Schritt: Versuchen, gemeinsam so richtig etwas bewegen.“

Die VG Thalfang hat die höchste Pro-Kopf-Verschuldung im Land. Wo setzen Sie an, um das Defizit zu verringern?

Aus der Sicht von Schmitt ist das Land Rheinland-Pfalz in der Pflicht. Seit Jahrzehnten werde über eine kommunale Finanzrefom gesprochen Er fordert vehement von der Landespolitik: „Helft uns Kommunen!“ Durch wirtschaftliches Handeln werde er versuchen, Schulden abzubauen.

Innerhalb von acht Jahren haben sich die Übernachtungszahlen in der VG fast halbiert. Was tun?

In der VG habe man ein „großes Potenzial, mit dem Nationalpark, mit dem Hunsrückhaus etcetera etcetera“. Die Übernachtungszahlen sind wegen des Ferienparks Himmelberg und des Familienhotels in Horath gesunken. In beiden Bereichen werde es wieder anlaufen. Schmitt: „Da bin ich guten Mutes, dass die Übernachtungszahlen in den nächsten fünf Jahren kontinuierlich steigen.“