1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Vier fragen an die Thalfanger Bürgermeisterkandidatin Vera Höfner

Bürgermeisterwahl in der VG Thalfang : Vera Höfner will neue Investoren gewinnen

Auf dem Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl in Thalfang stehen fünf Kandidaten. Aber wofür stehen sie? Der Trierische Volksfreund hat sie gefragt. Heute: Vera Höfner (CDU).

Wird Vera Höfner (CDU) gewählt, will sie sich als Erstes bei allen Bürgern für das  Vertrauen bedanken. Anschließend werde sie sich, wie in den vergangenen zwölf Monaten praktiziert, gemeinsam mit der Belegschaft  an die Arbeit machen – unter dem Motto „Der Laden muss laufen“. Kommunalpolitik sei eine Gemeinschaftsaufgabe.

Bei der Kommunalreform geht es nicht voran. Was tun?

So will Vera Höfner Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Thalfang werden

Bereits vor der Sommerpause habe Vera Höfner die Landesregierung gebeten, die Gespräche wieder aufzunehmen. „Leider unterbreitete Mainz bisher keinen Terminvorschlag.“ Mit den beteiligten Bürgermeistern  hat sie sich geeinigt, nach der Wahl in Thalfang „das zügige Fortführen der Verhandlungen einzufordern“.

Die VG Thalfang hat die höchste Pro-Kopf-Verschuldung im Land. Wo setzen Sie an, um das Defizit zu verringern?

Um das entstandene Defizit  zu verringern, „müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten“, sagt Höfner. An erster Stelle benötige man finanzielle Unterstützung aus Mainz. Der Kreis sei gefordert bei der Übernahme der Trägerschaft der Erbeskopf-Realschule plus samt den finanziellen Verpflichtungen. Als Verwaltungs-Chefin setze sie auf  Fördermöglichkeiten, Synergien und  eine verantwortungsvolle Ausgabenpolitik.

Innerhalb von acht Jahren haben sich die Übernachtungszahlen in der VG fast halbiert...

Auch beim Tourismus handele es sich „nicht um eine Ein-Frau-Show, sondern um ein partnerschaftliches Miteinander“. Sie stehe im kontinuierlichen Austausch mit den touristischen Leistungsträgern, informiere und unterstütze sie. Im März stehe die Wiederöffnung des Hauses Hochwald an. Sie richte das „Augenmerk auch auf das Gewinnen neuer Investoren“. Auch die Ansiedlung einer Gastronomie oder eines Hotels am Erbeskopf hält sie für wünschenwert.