Vier Teilnehmer, vier Gewinner und ein Ort mit Zukunft

Reil · Wenige Tage bevor Juroren ihren Favoriten des Gebietsentscheids küren, hat die Ortsgemeinde Reil ihre Urkunde als Kreissieger von "Unser Dorf hat Zukunft" erhalten. Ebenfalls gewürdigt wurden die drei Mitbewerber.

Im Siegerort Reil überreicht Landrat Gregor Eibes (Zweiter von rechts) Urkunden an die Teilnehmer des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Für Reil nahm sie Ortsbürgermeister Artur Greis entgegen, im Bild zwischen Weinkönigin Kathrin I. (rechts) und Weinprinzessin Franziska sowie Pfalzgraf und Teufel, den Symbolfiguren des Reiler Weins. TV-Foto: Ursula Schmieder

Foto: (m_mo )

Reil. Die Gemeinde Reil behauptete sich mit großem Vorsprung beim Kreisentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" (der TV berichtete). Entscheidenden Anteil daran haben laut Landrat Gregor Eibes die Bürger. Sie bewahrten nicht nur die 1000-jährige Tradition des Ortes, sondern engagierten sich gleichermaßen für dessen Zukunft. So werde etwa die Dorfmoderation kontinuierlich weiterentwickelt, woran sich jeder im Dorf beteilige. Eibes geht daher von guten Chancen beim Gebietsentscheid aus, der in einer Woche ansteht und bei dem sich Reil und vier weitere Kreissieger messen.
Ebenso optimistisch ist Marcus Heintel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Das bürgerschaftliche Engagement in Reil suche seinesgleichen: "Ihr seid wirklich ein Ort mit Zukunft."

Ortsbürgermeister Artur Greis betonte, dass es für ihn im Wettbewerb nicht "den" Gewinner gibt. Denn alle Teilnehmer bemühten sich, "unseren ländlichen Raum zu stärken". Daher nehme er die Auszeichnung stellvertretend entgegen "für alle ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde". An die Besucher der Feier appellierte er: "Machen Sie mit - es lohnt sich." Jeder, der sich der Wertung der Jury stelle, sei ein Sieger, betonte auch Eibes, der daher auch die drei weiteren Teilnehmer des Wettbewerbes auf Kreisebene würdigte.
So zeichneten den Zweitplatzierten Morscheid-Riedenburg, vertreten durch Ortsvorsteher Erwin Schrenk, seine gute Infrastruktur, das intakte Vereinsleben und sein Projekt 2030 aus. Eine "gute Zukunft" sieht er zudem für den Drittplatzierten, den Weinbauort Kesten mit tollem Ortsbild und regen Vereinsleben, vertreten durch Ortsbürgermeister Michael Beer.

Malborns Ortsbürgermeisterin Petra-Claudia Hogh versicherte Gregor Eibes, er sehe den als Schwerpunktgemeinde anerkannten Ort "am Anfang einer positiven Entwicklung". Den Festakt umrahmte die Musikkapelle "Kunst en Vermaak" aus Reils belgischer Partnergemeinde Zedelgem. urs