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Vitelliusbad: Bürgerinfo im Frühjahr

Freizeit : Vitelliusbad: Bürgerinfo im Frühjahr

Die öffentliche Informationsveranstaltung zum weiteren Vorgehen bei der Sanierung des Wittlicher Freibads wird wahrscheinlich Ende März oder Anfang April sein.

() Jörg Krames, Sprecher der Bürgerinitiative zum Erhalt des Wittlicher Freibads, nutzte die Einwohnerfragestunde zu Beginn der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses und fragte bei Bürgermeister Joachim Rodenkirch nach, wie das weitere Vorgehen nach der Veröffentlichung des Gutachtens zum Zustand des Bads sei. Letzteres wurde am vergangenen Freitag auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht (der Volksfreund berichtete in seiner Ausgabe am 8./9. Februar). 

Und der Bürgermeister antwortete ausführlich: Das Gutachten liefere die Grundlage für die weiteren Planungen, die Zeit bräuchten. Man müsse aufgrund der Ergebnisse auch eine Kostenrechnung aufstellen, die mit dem Landesrechnungshof abgestimmt werden müsse. „Das ist keine triviale Aufgabe“, sagte er. Die Kosten würden nicht nur die Sanierung miteinbeziehen, sondern auch die Folgekosten wie Unterhalt des Bads.

Positiv sei, dass das Betonbecken noch völlig instand ist. Allerdings zeige das Gutachten, dass alle Fliesen entfernt und erneuert werden müssten, ebenso der Estrich. Das bedeutet, dass das Becken völlig freigelegt werden muss und eventuell auch die Zuleitungen erneuert werden müssen.

Auf der Grundlage des Gutachtens werde nun geschaut, was die Sanierung mit dem Erhalt des Bads koste und was möglich sei. Es würden alle Varianten in die Überlegungen miteinfließen, man sei ergebnisoffen. Das Planerteam bestehe aus externen Planern. „Das müssen Fachleute machen, die das Thema kennen“, antwortete Rodenkirch auf die Nachfrage von Krames, wer dem Team angehöre. „Dann müssen wir sehen, was geht“, sagte der Stadtchef. Ziel müsse es sein, am Ende ein funktionsfähiges Schwimmbad zu haben. Über das weitere Vorgehen bei der Badsanierung, die auch das Hallenbad miteinbezieht, will die Stadt die Öffentlichkeit vermutlich Ende März oder Anfang April in einer weiteren Veranstaltung informieren. „Wir versuchen, die Transparenz weiterhin hoch zu halten“, sagte Rodenkirch.