Völlig abwegig
Zur Diskussion um die Hochmoselbrücke erreichte uns diese Leserzuschrift:
"Herr Körlings kritisiert in seinem Leserbrief vom 17. Oktober den Hochmoselübergang und erwähnt dabei auch das Projekt, die Mosel als "Weltnaturerbe" durch die Unesco anerkennen zu lassen. Dass er dabei die Stellungnahme von Hubertus Klein diffamiert und ihm persönliche Motive unterstellt, ist völlig abwegig. Klein hat einige Punkte zu Recht klargestellt. Im portugiesischen Duorotal, das schon als Weltnaturerbe anerkannt ist, gibt es viele hohe Brücken, ohne dass die Unesco dies gestört hat. Was den Portugiesen gelingt, sollte uns doch auch gelingen. Wir von der Weinbruderschaft Mosel-Saar-Ruwer stehen in dieser Frage in engem Kontakt mit der Landesregierung und auch mit unseren luxemburgischen Freunden, die uns aktiv unterstützen. Wie bemühen uns, Einfluss auf den Brückenbau zu nehmen, so dass er den Vorstellungen der Unesco entspricht. Wir bleiben weiterhin "am Ball". Ein Zitat von Schiller aus Wilhelm Tell will ich noch anfügen: "Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten."
Dieter Schnitzius, Traben-Trarbach
Hochmoselübergang