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Vollsperrung auf der L141 zwischen Sehlem und Salmrohr

Vollsperrung : Erneute Vollsperrung  der L 141 zwischen Sehlem und Salmrohr

Keine frohe Botschaft zu Ostern für Autofahrer zwischen Salmtal und Sehlem: Der Landesbetrieb Mobilität erledigt von heute an Restarbeiten am Kreisverkehr. 

Das war’s mit der freien Fahrt zwischen Salmtal und Sehlem. Obwohl die L 141 kurz vor Weihnachten für den Verkehr freigegeben wurde, sind die Arbeiten auf der Strecke noch gar nicht endgültig abgeschlossen. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) wollte der Gemeinde Salmtal und den Autofahrern auf der L 141 mit der Öffnung der Strecke nur ein schönes Weihnachtsgeschenk machen, indem er die Arbeiten nach 19 Monaten Bauzeit ein paar Tage vor Weihnachten einstellte. Bei entsprechender Witterung können die Arbeiten nun weitergehen. Deshalb  hält der LBM für die Nutzer der  vielbefahrenen Straße zu Ostern keine frohe Botschaft bereit: Die Landesstraße 141 zwischen Sehlem und Salmtal wird ab heute für knapp zwei Wochen erneut voll gesperrt. 

Der LBM teilt mit, dass ab heute die Restarbeiten für den neuen Kreisverkehrsplatzes L 141/K 46/Gewerbegebiet Dörbach ausgeführt werden. „Aus witterungsbedingten Einflüssen konnten die Arbeiten am neuen Kreisverkehrsplatz im Salmtal leider nicht vollständig fertiggestellt werden“, schreibt die Behörde in einer Pressemitteilung. „Um die Restarbeiten zu erledigen, wird die Strecke erneut wie im vergangenen Jahr von Sehlem bis einschließlich neuer Kreisverkehrsplatz gesperrt.“

Die Umleitung erfolgt wie im vergangenen Jahr von Hetzerath kommend über die L 47, weiter auf die A 1 über die A 60 wieder auf die L 141. Von Wittlich kommend erfolgt die Umleitung in umgekehrter Richtung.

Eine Nachricht des LBM an alle Currywurstliebhaber: „Die Sehlemer Wurstbude“, deren Inhaber bereits wegen der 19 Monate währenden Sperrung um seine Existenz bangen musste,  „wird weiterhin von Sehlem über die L141 erreichbar sein“. Die Vollsperrung soll laut LBM voraussichtlich bis Samstag, 7. April, dauern. Das ist der Plan.

So schmerzlich die Arbeiten für die Verkehrsteilnehmer auch sind, „sie sind notwendig“, sagt Anton Duckart, Ortsbürgermeister von Salmtal. „Dank der Firma Lehnen, die bei Regen und Schnee gearbeitet hatte, war es möglich geworden, die Arbeiten vor Weihnachten einzustellen. Die Firm hat generell sehr gute Arbeit geleistet.“ Die nun anstehenden Restarbeiten wie das Ausgießen der Fugen zwischen Kreisel und Fahrbahn seien notwendig, um technische Schäden zu vermeiden, erklärt Duckart. „Die Ortsgemeinde möchte später nicht für Schäden geradestehen.“ Zudem solle die Beschilderung am Kreisverkehr, die bislang nur aus einem Provisorium bestehe, angebracht werden. Duckart: „Dafür muss gebaggert werden, damit man später die Betonsockel gießen kann, auf denen die Schilder montiert werden..“

Zudem werde der Kreisverkehr um einen Meter erhöht. Dafür werde Erde aufgeschüttet. „Das geschieht aus Sicherheitsgründen.“ Außerdem werde am Montagabend der  Ortsgemeinderat zu einer internen Besprechung zusammenkommen, sagt Duckart, um über eine mögliche „künstlerische Gestaltung“  zu beraten. „Vielleicht könnte dann im Rahmen der nun anstehenden Arbeiten schon ein Betonsockel auf dem Kreisverkehr gegossen werden, auf dem wir später eine mögliche „künstlerische Gestaltung“ platzieren könnten. Sonst müsse die L 141 irgendwann nochmal gesperrt werden, meint Duckart, was er gerne vermeiden würde.  Duckart: „Wir werden im Gemeinderat dann einen Vorschlag zur künstlerischen Gestaltung  erarbeiten.“