Vom Alphorn bis zur Fledermaus

Das Team des Hunsrücker Holzmuseums in Weiperath lädt am kommenden Samstag zur Museumsnacht ein. Nicht nur im Haupthaus, sondern auch in den umliegenden Gebäuden wird den Besuchern einiges geboten.

Weiperath. Nachtschwärmer, die Hunsrücker Kultur erleben wollen, kommen am Samstag, 1. Oktober, an einem Besuch des Hunsrücker Holzmuseums in Weiperath nicht vorbei. Zwischen 19 und 24 Uhr sind die Türen des Museums und der angrenzenden Gebäude anlässlich der vierten Museumsnacht geöffnet. Dieses Event findet nur alle drei Jahre statt. Einer der Höhepunkte ist laut Annette Eiden-Schuh vom Hunsrückverein eine Lesung mit dem aus Morbach stammenden Kinderbuchautor Stefan Gemmel um 21.30 Uhr im Dorfhaus hinter dem Museum. Dort kommen um 19 Uhr auch Freunde der Fledermaus bei einem Vortrag mit dem Titel "Kobolde der Nacht" und beim Bau von Fledermauskästen auf ihre Kosten. Der Hof hinter dem Museum ist illuminiert; dort zeigen Mitarbeiter des Gemeindeforsts den Bau von Schwedenfeuern, und ein Cajon-Bauer zeigt dort alles um das ungewöhnliche Percussioninstrument. Die Gatterhalle ist für einen Abend lang zur Spielhölle umfunktioniert. Dort bietet das Museumsteam historische Spiele an. In der Scheune des Hauses Rosa, für eine Nacht die Strohkneipe, spielt die Band "in" Rock, Country und Blues. Dort befindet sich auch eine Bilderausstellung. Vor dem Eingang des Museums erleben die Besucher Alphornbläser in Aktion.
Im Hauptgebäude des Hunsrückmuseums ist neben der Dauerausstellung auch die Sondershow "Der kleine Prinz" zu sehen. Dazu gibt es dort Holzschmuck, eine Drechselwerkstatt sowie Instrumentenbau. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, zum Beispiel mit einer nach historischen Rezepten zubereiteten Wurstsuppe. cst