Vom "Andachtsjodler" bis "Tochter Zion"

Lösnich · Weihnachtliche Klänge im Advent - unter diesem Motto richtete der Musikverein Heimattreu Lösnich sein fünftes Konzert in der Pfarrkirche St. Vitus in Lösnich aus. Sehr viele Konzertbesucher erlebten ein einerseits unterhaltsames aber auch andererseits sehr stimmungsvolles Konzert.

 Der Musikverein beeindruckt die Zuhörer in der Pfarrkirche. Foto: privat

Der Musikverein beeindruckt die Zuhörer in der Pfarrkirche. Foto: privat

Lösnich. Gekonnte musikalische Unterhaltung verbunden mit ansprechenden Texten, eindrucksvoll vorgetragen von Schauspielerin Sandra Karl und Partner, hier im besonderen innerhalb des von dem Musikverein gespielten Liederzyklus "Winterreise", waren Höhepunkte beim Konzert in der Pfarrkirche Lösnich. Die Musiker haben den Anspruch zu unterhalten, aber gleichzeitig auch einige mentale Ruhepunkte zu setzen, erfüllt.
Die Eröffnung durch den Musikverein folgte unter der Leitung von Dirigent Robert Sägesser mit dem Musikstück "Es wird scho glei dumpa", dem das Bläserensemble Lösnich Kompakt von der Empore sehr ausdrucksstark mit dem Stück "Hark, the Harald Angels sing" folgte. Zurück im Chorraum musizierte Lösnich Kompakt klangstark und strukturiert "When a Child is born", "Festmusik" von Richard Wagner, "Angles from the Realms of Glory" und dem Weihnachtspotpourri "Frohe Weihnachtszeit".
Das Jugendorchester interpretierte gekonnt "White Christmas" und die "H2O-Ouvertüre".
Anschließend wurde der Vorsitzenden des Elternkreises behinderter Kinder Wittlich, Marita Klein, einen Scheck über 600 Euro vom Vorsitzenden des MV Joachim Schwaab und der Kassiererin Karin Simon überreicht.
Zurück in die Heimat


Der Musikverein setzte nun das Konzert mit den Stücken "Die Winterrose", "Paraphrase" über "Tochter Zion", "Pachelbel\'s Canon" und Händels bekanntes Werk "Halleluja Chorus" und als Zugabe den "Andachtsjodler" fort. Langanhaltender Applaus war der Dank des Publikums an alle Beteiligten. Danach wurde der Dirigent Robert Sägesser, den es nach fünfjähriger Tätigkeit für den Musikverein, wieder in seine Heimat, die Schweiz, zurückzieht. Gute Wünsche und der Dank des Musikvereins wurden dem Dirigenten zuteil. red