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Vom Ausgrenzen und Hänseln: Schüler diskutieren über Mobbing

Vom Ausgrenzen und Hänseln: Schüler diskutieren über Mobbing

In der Öffentlichkeit wird seit Jahren über Mobbing diskutiert. Besonders Schulen sind ein Brennpunkt, wenn Jugendliche andere beleidigen und meiden. Schüler der Integrierten Gesamtschule haben sich dem Thema nun angenommen. In einer Arbeitsgemeinschaft sprachen sie darüber, wie sie sich und andere vor Ausgrenzung schützen können.

Morbach. Jede Schule beschäftigt sich mit Mobbing - und das schon seit vielen Jahren. Den Begriff nutzen Lehrer, Schüler und Eltern häufig schon bei vielen Konflikten und Unstimmigkeiten. In der Integrierten Gesamtschule (IGS) Morbach diskutierten Sechstklässler nun einen Tag lang darüber, was Mobbing ist, wie sie sich gegen Ausgrenzung wehren können - und andere beschützen. Die Schüler sollten an dem Klassentag vor allem eins erhalten: Aufklärung.
Sie definierten zunächst einen Begriff von Mobbing. Danach durchliefen die Kinder reihenweise einen Parcours mit vier Stationen. An jeder einzelnen beleuchteten sie einen anderen Aspekt zum Thema. Fragen, die dabei im Vordergrund standen, waren: Wie fühlen sich die Kinder, wenn sie ausgegrenzt oder von anderen beschützt werden? Was kann eine Klasse gegen Mobbing tun und wer hilft ihr dabei?
Das Theaterstück "Schweinebacke" schloss den Klassentag ab. Das Hein-Knack-Theater behandelte darin das Ärgern, Zanken und Mobben - und regte so dazu an, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
Auch Eltern und Lehrer erhalten noch weiterführende Informationen zum Mobbing am 17. Juni um 19.30 Uhr. Dann referiert Marie-Christine Kees vom Schulpsychologischen Beratungszentrum Wittlich in der Schule. red