Von der Arktis bis nach Afrika

Die Arktis, Afrika, Nordamerika, Europa - eine faszinierende Weltreise mit berauschenden Sinneseindrücken erlebten Fotofreunde in Niederwörresbach bei den "Hunsrücker Naturfototagen". Vorträge und Seminare kamen bei den Besuchern gut an.

Niederwörresbach. (vm) Sehr zufrieden ist Hans-Martin Braun mit dem Verlauf der "Hunsrücker Naturfototage", die er bereits zum vierten Mal organisiert hatte. Das viertägige Programm mit Vorträgen und Seminaren wurde gut angenommen; besonders am späten Sonntagnachmittag war die Niederwörresbacher Mehrzweckhalle - die mit Folien abgedunkelt werden musste - gut gefüllt. Fans des Eisbärenbabys Knut ließen sich von Norbert Rosing ins "Reich der Eisbären" entführen und erhielten fesselnde Eindrücke vom Lebensraum der Raubtiere in der Arktis. Der Referent freute sich über Riesen-Beifall nach dem Vortragsende. Gute Unterstützung von der Tourist-Info

"Viele Besucher haben mich aufgefordert, die Veranstaltung auf alle Fälle weiter zu organisieren. Der Aufwand ist riesig, und ohne Sponsoren kann ich ein solches Programm ganz sicher nicht bieten: Ich musste einige Referenten in ihren Honorarforderungen ohnehin schon drücken. In Großstädten werden da ganz andere Summen bezahlt...", berichtet der Schaurener Organisator. Mit einigen möglichen Top-Fotografen steht Braun bereits in Kontakt; sollte es die fünften Naturfototage geben, werden sie vermutlich nicht mehr im April, sondern bereits im März stattfinden: "Ich will mich nicht beklagen und freue mich über den Verlauf der Veranstaltung. Andererseits könnten es durchaus noch mehr Besucher sein. Vielleicht spielte auch das tolle Wetter eine Rolle: Da waren die Leute eher draußen unterwegs, und Fotografen greifen bei Sonnenschein und blühender Vegetation selbst gerne zur Kamera..." Recht stressig sei die Vorbereitung der Fototage: "Drei Monate war ich voll und ganz beschäftigt." Die Halle in Niederwörresbach sei ein guter Ort für Fotografen. Allerdings: Allein das Abdunkeln habe gut eineinhalb Tage in Anspruch genommen. Braun lobt die gute Mitarbeit der Herrsteiner Tourist-Info und der Kreisverwaltung: "Die Unterstützung ist da."

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