Von einem Ohr zum andern

Zur Berichterstattung über Forschungen zu Elektrosmog:

Im ersten Absatz des Berichtes steht Folgendes: "...Der frisch gebackene Diplom-Ingenieur telefoniert täglich mehrere Stunden lang mit dem Handy. "Die Grenzwerte schützen ausreichend", sagt er.Der elektrotechnisch nicht bewanderte Leser darf nun annehmen, dass er das Handy zeitlich unbeschränkt nutzen darf, ohne Langzeitschäden zu riskieren.Die Auswirkungen des Handys werden zur Zeit in thermische (Rütteln der Moleküle) und athermische Beeinflussung aufgeteilt. Die medizinische Einstufung des Fiebers war hier Vorlage für den Grenzwert der Temperaturerhöhung durch thermische Beeinflussung. Die Festlegung war ein Kompromiss. In Europa gibt es keinen einheitlich festgelegten Wert.Da der Handynutzer oft nicht wissen kann, mit welcher Leistung sein Handy sendet, gebe ich folgende Empfehlung:Nach wenigen Minuten des Gesprächs das Handy von einem Ohr zum anderen zu wechseln, um den Temperaturanstieg im ohrnahen Bereich des Gehirns zu begrenzen.So kann der Nutzer zumindest sicher sein, das Seine zur Begrenzung möglicher Langzeitschäden zu tun. Gerd Herrenbrück, Enkirch (der Autor ist Diplomingenieur Elektrotechnik)Gesundheit