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Vor 25 Jahren ist Eric Achtermann als Karnevalsprinz beim KV Huckebein gestartet

Karneval : Sitzungspräsident des Karnevalsvereins „Huckebein“ freut sich auf Karneval im Wohnzimmer

Vor 25 Jahren ist Eric Achtermann als Karnevalsprinz gestartet, heute ist er Vorsitzender des Karnevalsvereins Huckebein. In unserer Serie erzählt er, wie er die närrischen Tage verbringt.

„Es gibt Hoffnung, zumindest einen Funken“, so erklärt Eric Achtermann seinen Gemütszustand zum Thema Fastnacht. Karneval im Wohnzimmer heißt das Zauberwort für den Vollblutfastnachter. Der Sitzungspräsident des Karnevalsvereins „Huckebein“ freut sich auf die digitale Karnevalsveranstaltung des Vereins. „Am Samstag geht es um 19.11 Uhr los. Da sieht man endlich mal wieder die Menschen, mit denen man sonst gemeinsam das Programm gestaltet. Darauf freue ich mich sehr“, sagt er und weiter: „Alle werden in ihren Kostümen vor den Rechnern sitzen, ich werde die Sitzung eröffnen und begrüßen. Das Prinzenpaar wird dabei sein, es gibt Karnevalsmusik sowie Reden und Tänze aus der vergangenen Session.“

Wäre es eine ganz normale Session, hätte sich Eric Achtermann auf ein volles Haus in der Güterhalle vorbereitet, wäre mit einer großen Abordnung zur Rosa Sitzung nach Trier gefahren und hätte sich auf die diesjährige Sonder-Karnevalssitzung mit ausschließlich Morbacher Gästen gefreut. „Das ist eine so schöne Geschichte. Wir haben mit dem Bürgermeister von Morbach, der in Bernkastel-Kues wohnt, nach der Sitzung noch gemütlich zusammengestanden, als er eine Wette vorschlug. Er meinte, wenn wir es schaffen, mit 50 Personen und einem Wagen am Morbacher Karnevalsumzug teilzunehmen, würde er im kommenden Jahr eine komplette Sitzung in Bernkastel mit Morbacher Karnevalisten voll machen.“ Dazu erklärt er: „Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und waren im vergangenen Jahr mit etwa 100 Leuten und zwei Wagen in Morbach.“ Er ergänzt: „Das war kurz vor Corona. Der Gegenbesuch von Morbach in Bernkastel ist demnach noch offen und wir freuen uns auf den Besuch aus dem Hunsrück!“ Insgesamt hofft er, dass der Karneval gestärkt aus der Pandemie kommt.

Sehr gerne erinnert sich Achtermann an die Session vor einigen Jahren, als der Verein ein homosexuelles Prinzenpaar vorstellte. „Da haben wir einen unheimlichen Zuspruch erfahren. Und uns war es wichtig, zu zeigen, dass wir loyal zu anderen sind.“