Vorstände bereiten Banken-Fusion vor

Vorstände bereiten Banken-Fusion vor

Die Fusionsplanung der beiden genossenschaftlichen Kreditinstitute Volksbank-Raiffeisenbank Naheland und Volksbank Hunsrück schreitet zügig voran.

Hunsrück. (red) Nach mehrwöchigen intensiven Gesprächen haben sich die Vorstände der Volksbank-Raiffeisenbank Naheland und der Volksbank Hunsrück in Simmern auf die Details der geplanten Fusion verständigt und ein gemeinsames Konzept für die neue Volksbank Hunsrück-Nahe entwickelt. Das Verhandlungsergebnis, dem neben den Vorständen auch die Aufsichtsräte beider Institute einmütig zugestimmt haben, wurde jüngst mit Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages besiegelt. Das letzte Wort haben im Juni die Vertreter beider Banken.Beiden Seiten war nach eigenem Bekunden besonders wichtig, dass die Interessen ihrer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter ausreichend Berücksichtigung finden. "Wir haben alle Aspekte sehr sorgfältig beraten und sind gemeinschaftlich zu einem überzeugenden Ergebnis gelangt", erläutert Jürgen Schmidt, Vorstandssprecher der Volksbank-Raiffeisenbank Naheland.Ausdrücklich bekennt sich Schmidt zur unveränderten flächendeckenden Präsenz. "Da sich unsere derzeitigen Geschäftsgebiete nicht überschneiden, wird sich an unserer Geschäftsstellenstruktur vorerst nichts ändern. Gerade unsere regionale Verankerung und die persönliche Betreuung vor Ort zeichnen uns aus und werden von unseren Kunden sehr geschätzt." Kundenvolumen von zwei Milliarden Euro

"Im Zusammenhang mit der vorgesehenen Verschmelzung werden keine fusionsbedingten Kündigungen erfolgen", hebt Frank Schäfer, Vorstandskollege von Jürgen Schmidt, hervor. "Selbst die Verlagerung von Arbeitsplätzen zwischen den Standorten Idar-Oberstein, Simmern und Kirchberg, die aufgrund der Zusammenführung von internen Abteilungen beider Banken notwendig wird, konnten wir auf ein absolutes Minimum begrenzen," fügt Schäfer hinzu. Die Verschmelzung der beiden Kreditgenossenschaften bedarf jedoch noch der Zustimmung der Vertreterversammlungen. Diese sind für Montag, 23. Juni, (Volksbank-Raiffeisenbank Naheland) und Dienstag, 24. Juni, (Volksbank Hunsrück) vorgesehen. Sofern in beiden Vertreterversammlungen jeweils mindestens 75 Prozent der Vertreter der Fusion zustimmen, entsteht zum 1. Januar 2009 die neue, gemeinsame Volksbank Hunsrück-Nahe, die dann ein Kundenvolumen von zwei Milliarden Euro betreuen wird.